Titelfoto: Malin Bayard- Johnsson,  Photo Copyright © FEI/Christophe Taniére

Die besten 10 Teams im Finale

In der Qualifikation für das Teamfinale gingen am Freitagabend 19 Mannschaften an den Start:

Tschechien, China, Japan, Israel,

Mexico, Argentinien, Marokko,

Neuseeland, Irland, Ägypten,

Frankreich, Schweden, USA,

Großbritannien, Brasilien, Schweiz,

Belgien, Deutschland, Niederlande

Der Parcours, gestaltet von Santiago Varela (ESP), war schwierig und stellte hohe Anforderungen an Reiter und Pferde. Es ging in dieser Prüfung ja auch um sehr viel, nämlich  um den Einzug ins Teamfinale am Samstag. Der Kampf um die  die 10 Startplätze war zum Teil sehr dramatisch. So schieden Irland, Israel und die japanischen Gastgeber leider aus. 

Parcoursskizze

Team Schweden mit drei Nullrunden sicher im Finale

Henrik von Eckermann, Malin Bayard-Johnsson und Peder Fredricson beeindruckten auch in der Qualifikation mit großartigen Leistungen. Alle drei schwedischen Reiter blieben fehlerfrei. Das gelang keinem anderen Team. Mit diesem Ergebnis zeigten sie der Konkurrenz, dass nach dem herausragenden Ergebnis im Einzelfinale auch in der Teamentscheidung mit Schweden zu rechnen sein wird. Belgien und Deutschland blieben ohne Abwurf und kamen nach sicheren Runden aller drei Teamreiter mit jeweils 4 Zeitstrafpunkten auf den zweiten Platz. Die Schweiz belegte Rang 4 mit insgesamt 10 Fehlerpunkten. Das Team der USA, das in der Einzelentscheidung nicht vertreten war, qualifizierte sich mit 13 Strafpunkten (Platz 5). Frankreich, der Olympiasieger von 2016, sammelte insgesamt 15 Punkte und belegte Platz 6. Die britische Mannschaft kam mit 20 Fehlerpunkten auf den siebten Rang. Eng wurde es auf den Plätzen 8 bis 10, besonders für die Niederlande. Maikel van der Vleuten, der im Einzelfinale die Bronzemedaille gewonnen hatte, machte es als letzter Reiter im Wettbewerb sehr spannend. Nach seinem Ritt, bei dem er mit Beauville Z zwei Abwürfe hatte, waren es 26 Fehlerpunkte für das niederländische Team und Platz 9. Brasilien war vorher mit 25 Punkten auf Rang 8 gelandet. Den zehnten Platz belegte Argentinien mit 27 Strafpunkten.

Ergebnis in der Qualifikation für das Teamfinale

Foto: Malin Bayard- Johnsson, Photo Copyright © FEI/Christophe Taniére