Grandioser Sieg für Pato Muente im 88. Deutschen Springderby

In der Pressekonferenz nach der sagte Paul Schockemöhle:”Der Richtige hat heute gewonnen und ich glaube auch, dass ich das ein wenig beurteilen kann.”

Es gab in diesem schwersten der Welt schon Jahre, in denen  kein ohne Fehler ins Ziel kam. Auch beim 88. Deutschen Springderby mussten sich  die begeisterten Zuschauer im Hamburger Derbypark ein wenig gedulden. Pato Muente (SLO) war dann  als achter Teilnehmer der erste Reiter, der fehlerfrei bleiben konnte. Im vergangenen Jahr war er zum ersten Mal am Start und erreichte einen hervorragenden neunten Platz. “Ich bin eigentlich nicht nach gekommen um zu gewinnen. Ich hatte schon so viel von diesem Springen gehört, dass ich sehr froh darüber war, wie schon 2016 auch 2017 wieder dabei zu sein. Natürlich wollte ich so gut wie möglich abschneiden, aber dass es dann der Sieg wurde, ist wie ein Traum für mich.” sagte Pato Muente in der Pressekonferenz.

Pato Muente seit 2011 für Slowenien am Start

Pato (eigentlich Patricio) Muente wurde 1974 in Buenos Aires geboren. Bis zum Jahre 2010 startete er für Argentinien. Seit 2011 reitet er für Slowenien, das Heimatland seiner Mutter, der er damit eine große Freude gemacht habe, wie er in der Pressekonferenz sagte. Pato Muente ist seit vielen Jahren auf nationalen und internationalen Turnieren am Start.

Mit Zera zum Sieg im 88.Deutschen Springderby

Insgesamt konnten beim 88. Deutschen Springderby im Hamburger Derbypark drei fehlerfrei bleiben. Neben Pato Muente waren das Gilbert Tillmann (Derbysieger 2013) und Nisse Lüneburg (Derbysieger 2012 und 2014). Mit seiner Stute Zera war Pato Muente der erste im Stechen. In einer Zeit von 56,30 Sekunden blieb er auch im Stechparcours ohne Abwurf. und waren zwar beide schneller, kamen aber nicht fehlerfrei ins Ziel. Damit ging der Sieg hochverdient an “den Richtigen” wie es Paul Schockemöhle formuliert hatte, denn nur Pato Muente hatte das Kunststück fertig gebracht, ohne Springfehler zu bleiben. Wir gratulieren dem Sieger, den Platzierten und allen, die angetreten sind und das Ziel in diesem schwersten der Welt erreicht haben.

 

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner