Patrick Stühlmeyer (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Der Große Preis des Landes Brandenburg für Patrick Stühlmeyer

Patrick Stühlmeyer vor dem letzten Sprung des Stechparcours
Patrick Stühlmeyer auf dem Weg zum Sieg

Teilnehmerrekord im Großen Preis

Es war für die Organisatoren der 20. Auflage des CSI und für das Publikum in der Graf-von-Lindenau-Halle eine Premiere, dass mehr als 60 Reiterinnen und Reiter im Großen Preis des Landes Brandenburg an den Start gingen.  Es waren exakt 65 Teilnehmer aus 13 Nationen, die in dieser internationalen Springprüfung um den Sieg und um Punkte für LONGINES FEI Weltrangliste kämpften. Der Parcours dieser Prüfung hatte eine Länge von 290Metern. Es waren 12 Hindernisse mit insgesamt 15 Sprüngen bis zu einer Höhe von 1,45 m zu überwinden. Im Umlauf gelang es 11 Reiterinnen und Reitern, die Schwierigkeiten des Kurses zu meistern und  fehlerfrei zu bleiben.   Parcoursskizze

Drei Nullrunden unter 40 Sekunden

Als erstem Reiter gelang es Carsten-Otto Nagel, den Stechparcours in einer Zeit unter 40 Sekunden zu absolvieren. Für ihn und seinen Holsteiner Hengst L’Esperance 2 zeigten die Uhren 39,44 Sekunden an. Das war zunächst die Führung. Unmittelbar nach ihm war es Harm Lahde, der versuchte, schneller zu sein. Er hatte den Großen Preis des Landes Brandenburg im Jahre 2017 gewonnen. Er kam auch nahe an die Spitzenzeit heran, konnte sie aber mit 39,70 Sekunden nicht unterbieten. Auch Sebastian Adams (GER), Maksymilian Wechta (POL) und Rikke Haastrup aus Dänemark gelang das nicht. Dann kam Patrick Stühlmeyer in den Parcours. Er hatte für den Großen Preis mit Varihoka du Temple sein derzeit bestes Pferd gesattelt. Die beiden zeigten einen sehr harmonischen und flüssigen Ritt, bei dem man nie den Eindruck hatte, dass eine Stange fallen könnte. Am Ende war Patrick Stühlmeyer ebenfalls nach weniger als 40 Sekunden im Ziel. Und er war mit 39,15 Sekunden am schnellsten unterwegs. Das war der Sieg im Großen Preis des Landes Brandenburg.

Das Ergebnis im Großen Preis des Landes Brandenburg

Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner

 

 

 

 

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