Deutsches Team mit Chancen auf eine Medaille

Am ersten Tag der Springwettbewerbe gab es das traditionelle Zeitspringen, in dem alle Reiterinnen und Reiter an den Start gingen. Hier ging es um eine gute Ausgangsposition in der Einzel- und der Teamwertung.

Für Deutschland standen Simone Blum, Laura Klaphake , Maurice Tebbel und Marcus Ehning auf der Teilnehmerliste. Als Ersatzreiter ist Hans-Dieter Dreher in Tryon mit dabei. Ziel der deutschen Mannschaft ist es natürlich, eine Medaille zu erkämpfen. Simone Blum, die als erste Reiterin des deutschen Teams in den Parcours ritt,  gelang es gleich zu Beginn fehlerfrei ins Ziel zu kommen. Das war natürlich Ansporn für Laura Klaphake, die mit Catch Me If You Can danach an der Reihe war. Auch sie war zunächst gut unterwegs, hatte aber dann eine Verweigerung. Auch Maurice Tebbel  konnte nicht fehlerfrei bleiben. Marcus Ehning gelang dann mit  Pret A Tout  zum Abschluss eine Nullrunde.

Im Gesamtergebnis lag die deutsche Mannschaft nach dem ersten Springen mit 9,09 Punkten auf dem achten Rang. Die Spitzenposition in der Teamwertung hatte die Schweiz mit 2,64 Punkten erkämpft.

Marcus Ehning (Foto: Thomas Reiner)

Marcus Ehning Porträt (Foto: Thomas Reiner)

Marcus Ehning und Pret A Tout (Foto: Silvia Reiner, Archiv)

 

Die erste Runde des Teamwettbewerbs

In der ersten Runde des Teamwettbewerbs gab es eine Reihe von Überraschungen. So fielen beispielsweise  die brasilianischen Reiter auf den 14.Rang zurück und den USA gelang es, sich auf den zweiten Platz vorzukämpfen. Auch die Niederlande mussten einen Rückschlag hinnehmen. Sie liegen nach dem ersten Teamwettbewerb mit 24,35 Punkten auf dem fünften Rang. Die deutschen Springreiter liegen nach dem zweiten Tag der Springwettbewerbe mit 18,09 Punkten auf dem dritten Platz der Teamwertung. Dazu trugen vor allem die Leistungen von Simone Blum, der erneut eine Nullrunde gelang, und Laura Klaphake, die nur einen Zeitfehler hatte, bei. Marcus Ehning, der mit besten Aussichten auf eine vordere Platzierung in der Einzelwertung an den Start ging, hatte großes Pech. Nach einem sehr ausgewogenen Ritt musste er auf der Schlusslinie zwei Abwürfe hinnehmen. Maurice Tebbel kam leider mit 9 Fehlerpunkten ins Ziel und lieferte damit das Streichergebnis. Aber noch hat die deutsche Mannschaft  alle Chancen auf eine Medaille, auch wenn der Abstand zum schwedischen Team, das auf dem vierten Rang liegt, nur 2,5 Punkte beträgt.

Maurice Tebbel

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner