Scott Brash (Foto:Hans-Joachim Reiner, Archiv)

Hello M’Lady mit überragender Leistung

Viele Favoriten auf den Sieg

In Verona, der Stadt von Shakespeares „Romeo und Julia“, traf sich ein großer Teil der Weltelite des internationalen Springsports. Alle haben dabei das gleiche Ziel. Sie wollten punkte für die Gesamtwertung sammeln, um sich am Ende für das Finale in Las Vegas zu qualifizieren.  Scott Brash gehörte natürlich bei der vierten Etappe der Weltcup-Saison 2019/2020 zu den Favoriten im LONGINES FEI Weltcup Jumping. Aber  er war mit seiner wunderbaren Stute Hello M’Lady nicht der einzige Anwärter auf den Sieg. Europameister Martin Fuchs, der Sieger von Lyon am vergangenen Wochenende, hatte sicherlich das Ziel, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auszubauen.

Der Weltranglistenerste  in Verona am Start

Auch sein Landsmann Steve Guerdat, der zurzeit die Nummer 1 der Longines FEI Weltrangliste ist, war mit Alamo am Start. Mit ihm hatte er beim Weltcupfinale im schwedischen Göteborg triumphiert. Er konnte schon beim Auftakt der Saison in Oslo punkten. Peder Fredricson, der Europameister von Göteborg 2017, gehörte ebenfalls zum Kreis der Favoriten. Er war in Oslo Sechster und in Lyon belegte er den siebten Rang. Sicher gehörte auch Pieter Devos aus Belgien zum Kreis der Favoriten. Auch  Christian Ahlmann, Daniel Deusser und Marcus Ehning aus Deutschland gehörten zu denen, die in Verona auf das Treppchen wollten.

16 von 38 Startern im Stechen um den Sieg

Im Umlauf hatte es einige Überraschungen gegeben. So konnte sich mit dem jungen Italiener Filippo Marco Bologni gleich der erste Starter für die Entscheidung qualifizieren. Mit seinem sprunggewaltigen Sedik Milano Quilazio begeisterte er die heimischen Zuschauer. Auch die erst 21-jährige Belgierin Zoe Conter schaffte es mit ihrem Hengst Univers du Vinnibus ins Stechen. In die Entscheidung konnten sie aber beide nicht eingreifen. Auf Platz 5 kamen Marc Houtzager (NED) und Sterrehof’s Dante. Sie waren nach 36,64 Sekunden im Ziel. Darragh Kenny und Romeo unterboten diese Zeit um mehr als eine halbe Sekunde. Das war am Ende der zweite Platz.

Darragh Kenny

Nur einen Wimpernschlag langsamer waren Steve Guerdat und Alamo. Sie sicherten sich mit 36,19 Sekunden den dritten Rang.

Steve Guerdat

 

 

 

 

Emanuele Gaudiano (ITA) war nur 0,04 Sekunden „langsamer“ und wurde Vierter.

Emanuele Gaudiano

Der letzte Starter brachte die Entscheidung. Scott Brash und Hello M’Lady waren schneller als alle anderen. Mit einer Nullrunde in 35,55 Sekunden sicherten sie sich den Sieg in Verona. 

Scott Brash, Hello M’Lady

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://results.hippodata.de/2019/1736/docs/GP_VERONA_2019.pdf

https://results.hippodata.de/2019/1736/docs/r_7.pdf

https://results.hippodata.de/2019/1736/docs/longines_fei_world_cup_wel_2019_2020_standings_after_verona.pdf

Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner (Archiv)

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