Christopher Kläsener mit Cassandra im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken. (Foto: Stefan Lafrentz)Christopher Kläsener mit Cassandra im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken. (Foto: Stefan Lafrentz)

Die 68. Auflage : Großer Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken 2018

Der erste Sieger im Großen Preis von wurde im Jahre 1951 gefeiert. Es war damals Hans-Jürgen Huck, der sich mit Toni den Sieg bei der ersten Auflage dieses traditionsreichen Springens sichern konnte. In den nächsten beiden Jahren siegte Fritz Thiedemann mit Traviata und dem legendären Meteor. Viele große Namen des deutschen und des internationalen Springsports sind auf der Siegerliste des Großen Preises von Neumünster zu finden. Der unvergessene Gert Wiltfang siegte beispielsweise dreimal. Das gelang auch Kurt Jarasinski und Franke Sloothaak, der 1993, 1995 und 1996  auf dem obersten Treppchen stand. Auch Paul und Alwin Schockemöhle siegten beim Großen Preis in Neumünster. Hugo Simon (AUT), Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann, Eddie Macken (IRL), Rolf-Göran Bengtsson (SWE) und Marco Kutscher waren ebenfalls schon siegreich.

Sehr selten dürfte es vorkommen, dass sich Vater und Sohn in einem so renommierten den Sieg sichern konnten. Dr. Michael Rüping entschied den Großen Preis in den Jahren 1984 und 1985 für sich und sein Sohn Philip siegte im vergangenen Jahr.

Großer Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken 2018 – die Entscheidung

Nach 35 Startern war es erst zwei Reitern gelungen, im fehlerfrei zu bleiben, nämlich  Christopher Kläsener mit Cassandra 340 und Harm Lahde mit Oak Grove’s Heartfelt. Auch Felix Haßmann, der gestern mit Cayenne Z  in zwei Springen siegreich war, hatte ebenso kein Glück, wie (NED) mit Glock’s Zaranza. Selbst der Doppelwelt- und Europameister Jeroen Dubbeldam (NED), der als letzter Teilnehmer an den Start ging,  konnte nicht fehlerfrei bleiben.

So traten im Stechen Christopher Kläsener und Harm Lahde gegeneinander an, denn sie blieben bis zum Ende des Umlaufs die einzigen beiden Reiter, die den sehr schwierigen Parcours ohne Fehler beenden konnten.

Christopher Kläsener, der seit kurzer Zeit zum Team von Eva Bitter und Marco Kutscher gehört, musste im Stechen vorlegen.

Mit seiner erst neunjährigen Stute zeigte er einen ruhigen und sehr kontrollierten Ritt, den er ohne Fehler in  45,20 Sekunden beendete.  Das war auch der Sieg im Großen Preis von Neumünster 2018, denn Harm Lahde und Oak Grove’s Heartfelt kamen mit einem Abwurf ins Ziel.

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