Olivier Philippaerts über dem Schlusssprung_b

Preis der Familie Dyckerhoff beim 80.Wiesbadener Pfingstturnier für 

Zum 80. Jubiläum des Wiesbadener Pfingstturniers gab es im Preis der Familie Dyckerhoff einen belgischen Sieg durch den jungen Olivier Philippaerts mit seiner Gitania V G (Cicero x Cellano Z), die im Besitz seines Vaters, des großartigen Ludo Philippaerts ist, der mit seinen beiden Söhnen Olivier und Nicola sehr erfolgreiche Nachfolger im internationalen hat.

Die Internationale CSI4*-Prüfung war unter dem Motto : „Reiten gegen den Hunger“ als Punktespringprüfung ausgeschrieben und bot dabei allen Reiterinnen und Reitern die Möglichkeit, sich mit einer Spende am Kampf gegen den Hunger in der Welt zu beteiligen. Eurosportmoderator Dirk Alexander Lude nutzte die Gelegenheit, den Reiterinnen und Reiter vor ihrem Start im Parcours die Möglichkeit zu geben, sich zu  ihrem Engagement für die Welthungerhilfe, der die Spenden zugute kommen, zu äußern.  Beispielhaft sei hier der Schweizer Romain Duguet genannt:“Mir geht es gut. Ich bin kein armer Mann und ich bin sehr froh, dass ich hier sein kann. Natürlich spende ich gerne etwas, für die Menschen in der Welt, denen es nicht so gut geht.“

So wie der Schweizer Topreiter äußerten sich alle Reiterinnen und Reiter und brachten damit zum Ausdruck, dass sie sich mit dem Motto dieser Prüfung identifizierten.

Olivier Philippaerts mit sehr schneller Zeit und voller Punktzahl zum Sieg

Der junge Belgier setzte sich am Ende mit einer hervorragenden Leistung mit der vollen Punktzahl und in der absolut schnellsten Zeit durch.

Die Siegerehrung in dieser Prüfung war etwas ganz Besonderes. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur der Sieger und die Platzierten, sondern auch die Familie Dyckerhoff und hier vor allem die große alte Dame der Familie Veronika Dyckerhoff, die in wenigen Wochen 99 Jahre alt wird. Sie hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich bei der Ehrung des Siegers und der Platzierten dabei zu sein. Zum Abschluss wandte sie sich an das Publikum: „Ich komme wieder. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr.“

Da kann man nur noch hinzufügen: Wir natürlich auch.

Fotos: Hans-Joachim Reiner

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