Andre Thieme, der vierfache Derby-Sieger (Foto: © Silvia Reiner)
Reiterinnen und Reiter aus aller Welt beim Al Shira’aa Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg
441 Pferde und Reiter aus mehr als 30 Nationen haben sich zum Al Shira’aa Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg angekündigt, die Vorbereitungen sind im Schlusssprint, die Anreise in vollem Gang. „Wir freuen uns, dass es … losgeht!“, erklärt Turnierchef Matthias Rath.
„Es ist richtig schön, dass wir so viele Nationen am Start haben“, erklärt Rath. Reiter aus 24 Nationen haben sich für die Springprüfungen gemeldet, 14 für die Dressur, mit Überschneidungen sind so knapp über 30 Nationen im Derby-Park vertreten. „Das finde ich einfach toll, Reiter und Gäste aus nahezu der ganzen Welt in Hamburg empfangen zu dürfen.“
Großer Andrang im Parcours
Für die Derby-Tour haben sich unter anderem die zweimaligen Derbysieger Marvin Jüngel und Balou’s Erbin OLD angekündigt, Frederic Tillmann wird erneut mit DSP Comanche VL antreten und auch der Luxemburger Charles Hubert Chiche, der im vergangenen Jahr auf Anhieb Dritter wurde, ist wieder dabei. „Wir haben etwa 50:50 Reiter aus dem Ausland und deutsche Reiter im Derby“, erklärt Rath. Sehr viele Derby-Kandidaten reisen auch aus den Derby-spezialisierten Nationen England und Irland an. „Was ich toll finde: Zehn Reiter aus dem Fünf-Sterne-Bereich gehen auch in der Derby-Tour an den Start – das ist eine ungewöhnliche hohe Überschneidung.“
Auch Andre Thieme, der viermal das Derby gewann ist wieder dabei. „Dadurch, dass Paule jetzt schon das dritte Mal im Derby an den Start geht und er das letztes Jahr schon ziemlich souverän gemacht hat, fällt die Vorbereitung von Jahr zu Jahr etwas geringer aus“, erklärt Thieme. Er sei nur einmal mit Paule losgefahren, um Pulvermanns Grab und Bahnschranken zu üben. „Er ist einfach gut drauf. Er hat Kraft und Blut für zwei Pferde, Kondition und Kraft war noch nie sein Problem, deswegen haben wir das nicht extra fürs Derby noch mal trainiert.“
Das Derby ist empfangsbereit, Reiter und Pferde startklar und Hamburg freut sich auf fünf Tage Pferdesport vom Feinsten – auch mit Blick auf die wichtige anstehende Olympia-Entscheidung. „Wir haben sogar ein Olympia-Hindernis im Parcours stehen“, erzählt Rath. „In zwei Wochen stimmt Hamburg über seine Olympiabewerbung ab. Das ist für die Sportstadt Hamburg eine ganz wichtige Entscheidung und natürlich ist dann ein so großes Ereignis mit einer olympischen Sportart wie das Derby das Beste, was zu diesem Zeitpunkt passieren kann.“
Quelle: Pressemitteilung vom 12.05.2026, kirsten maier performance and passion agentur im reitsport
Foto: © Silvia Reiner
