Gregory Wathelet und MJT Nevados S (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Belgien auf dem Weg zur Titelverteidigung?

Am ersten Tag beim CSIO Barcelona 2019 stand Runde 1 des LONGINES FEI Nations Cup Finals auf dem Programm. Es waren 18 Teams am Start:

Brasilien, Frankreich, Mexico, Schweden, Großbritannien, Japan, Spanien, Irland, Portugal, USA, Kolumbien, Norwegen, Niederlande, Ägypten, Schweiz, Belgien, Deutschland und Italien

Ziel war es, sich für das Finale am kommenden Sonntag zu qualifizieren. Vorab wurden dabei den Belgiern die besten Chancen eingeräumt. Olivier Philippaerts, Jerome, Guery, Pieter Devos und Gregory Wathelet wurden dieser Favoritenrolle auch gerecht. Sie beeindruckten durch ihre ausgeglichenen Leistungen und die große Nervenstärke. Mit zwei Nullrunden und einem Gesamtergebnis von 4 Fehlerpunkten belegte das belgische Team am Ende den 1.Platz. Damit untermauerten die Belgier ihren Anspruch, auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und den Titel zu verteidigen.

Daniel Deusser sichert dem deutschen Team die Finalteilnahme

Es ging in der ersten Runde des LONGINES FEI Nations Cup Finals wieder sehr spannend zu. Das galt vor allem auch für das deutsche Team. Nach den Ritten von Marcus Ehning, Maurice Tebbel und Christian Ahlmann hatten die Deutschen 12 Punkte auf ihrem Konto. Es lag nun am letzten deutschen Reiter, ob Deutschland ins Finale am Sonntag einziehen würde. Dafür war eine Nullrunde innerhalb der erlaubten Zeit erforderlich. Daniel Deusser und Scuderia 1918 Tobago Z  konnten mit diesem immensen Druck sehr gut umgehen und kamen nach einer fehlerfreien Runde in 75,10 Sekunden ins Ziel. Damit blieb es bei den 12 Fehlerpunkten für das deutsche Team, das in dieser ersten Runde des LONGINES FEI Nations Cup Finals den sechsten Platz belegte.

Daniel Deusser
Daniel Deusser und Scuderia 1918 Tobago Z

Italien qualifiziert sich knapp vor Gastgeber Spanien

Auch für die italienische Mannschaft ging es beim letzten Reiter um alles. Lorenzo de Luca schaffte dabei eine Punktlandung. Er kam mit Dinky Toy van Kranenburg mit 9 Fehlerpunkten ins Ziel. Damit hatte das italienische Team 12 Punkte auf dem Konto. Das galt auch für Gastgeber Spanien. Nun musste die Gesamtzeit entscheiden. Hier hatten  die italienischen Reiter mit einem Vorsprung von 0,45 Sekunden denkbar knapp die Nase vorn.

Lorenzo de Luca
Lorenzo de Luca

 

Fotos:Silvia und Hans-Joachim Reiner

 

 

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