Steve Guerdat mit perfektem Ritt zum Sieg
Nach seinem Erfolg im Championat von Leipzig war Steve Guerdat auch heute nicht zu schlagen. Als erster Starter im Stechen musste er vorlegen. Und genau das tat er auch. Mit einer unglaublichen Präzision und ohne eine Spur von Unsicherheit meisterte Steve Guerdat mit Albfuehren’s Iashin Sitte den von Frank Rothenberger und Christian Wiegand und ihrem Team gestalteten Stechparcours. Nach 42,21 Sekunden galoppierten sie über die Ziellinie. Nach seiner Rückenverletzung und der damit verbundenen Zwangspause im vergangenen Jahr ist der dreimalige Weltcupsieger und der Einzeleuropameister von Mailand 2023 mit einer großartigen Leistung wieder zurück.
„Das ist natürlich eine tolle Motivation auf diesem Weg zurück, eine gute Bestätigung für das ganze Team, das Pferd und mich. Ein toller Tag!“, freute sich Steve Guerdat.
Simon Delestre, der im Vorjahr ebenso Rang zwei in dieser Prüfung belegen konnte, hatte eigentlich nicht unbedingt mit einer Wieder-holung dieses Erfolgs gerechnet. Für seinen zehnjährigen Gatsby du Tillard v. President war es das erste Springen dieser Größenordnung, den Parcours schätzte der Franzose für seinen jungen Fuchs als durchaus anspruchsvolle Aufgabe ein. Nach fehlerfreiem Umlauf passte dann im Stechen einfach alles, Platz zwei für das Paar (0/43,25 Sekunden).
Bester Deutscher war auch am heutigen Finaltag Gerrit Nieberg , der mit Ping Pong van de Lentamel Dritter im Weltcup von Leipzig wurde und sich über 15 Wertungspunkte freuen konnte.

Gerrit-Nieberg-Ping-Pong-van-de-Lentamel-
Vier deutsche Reiter unter den besten 10 im Weltcup von Leipzig
Nur eine Haaresbreite langsamer als Nieberg waren Colonello v. Colestus und der Norweger Johan-Sebastian Gulliksen (0/44,60 Sekunden).
Zweitbester Deutscher wurde Mario Stevens im Sattel von Starissa FRH v. Stakkato Gold (0/47/13 Sekunden). Am ehesten mit Guerdats Stechzeit mithalten konnte Reitmeister Michael Jung: 42,24 Sekunden benötigten er und der erst neunjährigeFischerheros Z v. Hotspot. Ein Abwurf bedeutete am Ende Rang sechs für das Paar. Den siebten Platz gab es für Philipp Schulze Topphoff und seine Carla NRW v. Potsdam NRW (4/44,06 Sekunden). Quelle:Pressemitteilung vom 18.Januar 2026 Miriam Benzien ENGARDE Marketing GmbH
- Gerrit Nieberg
- Mario Stevens und Starissa (Foto: Silvia Reiner)
- Philipp Schulze Topphoff
- Michael Jung
Das Ergebnis im Longines FEI Jumping World Cup™ presented by Sparkasse
Fotos: © Silvia und Hans-Joachim Reiner, Thomas Reiner







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