Abdel Said und Arpege du Ru (Foto:Hans-Joachim Reiner)

Sieg für Ägypten durch Abdel Said

Abdel Said, Aprege du Ru

 

In diesem Zwei-Phasen-Springen am Freitagnachmittag in der Prager O2-World waren eine ganze Reihe von schnellen Reiter-Pferd-Paaren am Start. Insgesamt standen 32 Reiterinnen und Reiter auf der Teilnehmerliste. Zunächst gelang  es Constant van Paesschen und Francois Mathy Jr. aus Belgien,  in der zweiten Phase eine schnelle Zeit vorzulegen. Beide lagen mit 21,80 beziehungsweise 21,89 auch sehr dicht beieinander. Allerdings konnten sie sich nicht lange über Platz 1 und 2 freuen.

Abdel Said bleibt als erster Reiter unter 20 Sekunden

Die neunjährige Stute Arpege du Ru demonstrierte heute einmal mehr ihre Schnelligkeit. Mit Abdel Said im Sattel blieb  war sie sagenhafte 2 Sekunden schneller als der bis dahin führende Constant van Paesschen. Besonders auf der Schlusslinie hatten die beiden alles gegeben und waren geradezu ins Ziel geflogen.

Jerome Guery (BEL) und Simon Delestre (FRA) mit schnellen Zeiten

Insgesamt gab es 11 Reiter, denen es gelang, in der zweiten Phase fehlerfrei zu bleiben. Aber kaum einer kam auch nur in die Nähe der Zeit von Abdel Said und Arpege du Ru. Schließlich war es der Belgier Jerome Guery, der sich mit seinem Garfield de Tiji des Templiers zunächst auf den zweiten Platz vorkämpfte. Nach seinem Ritt stoppten die Uhren bei 20,91 Sekunden. Am Ende war es für ihn der dritte Rang, denn einer war noch schneller als er. Das war der für seine mutigen und schnellen Ritte bekannte Simon Delestre. Mit Qopilot Batilly Z hatte der französische Reiter ein sehr schnelles Pferd am Start. Nach der zweifachen Kombination, die das Ende der ersten Phase markierte, erhöhte Simon Delestre das Tempo enorm. Natürlich wollte er die Zeit von Abdel Said und Arpege du Ru noch unterbieten. Fast wäre es ihm auch noch gelungen. Aber im Ziel waren es dann doch 0,53 Sekunden, die er langsamer war. So konnte sich Abdel Said über den Sieg im CSI 5*-BMW Cartec und 16500 Euro Preisgeld freuen.

Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner

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