Felix Haßmann und SL Brazonado (Foto: Silvia Reiner)
Felix Haßmann

Speed and Handyness begeisterte das Publikum zu später Stunde

Für diese Zeitspringprüfung am Samstagabend hatten 36 Reiterinnen und Reiter genannt. Zum  Teil gingen sie mit Pferden an den Start, die man bisher in den Turniertagen von Leipzig noch nicht gesehen hatte, denn neben einer fehlerfreien Runde war vor allem Schnelligkeit gefragt. Eine ganze Reihe von ihnen hatte schon häufig durch ihre Qualitäten in dieser Hinsicht auf sich aufmerksam gemacht. Für das Publikum in der Messehalle bot dieses Springen  natürlich sehr spannende Unterhaltung und Reitsport auf höchstem Niveau.

Schlag auf Schlag und immer schneller …

Christian Ahlmann hatte Atomic Z gesattelt und zeigte einen großartigen Ritt, der vor allem durch die fast unglaublichen Wendungen und die extrem kurzen Wege beeindruckte. Mit einer Zeit von 60,86 Sekunden übernahm er die Führung.

Christian Ahlmann und Atomic Z

Unmittelbar danach waren Pius Schwizer und Grand Cooper noch einmal 0,36 Sekunden schneller.

Pius Schwizer und Grand Cooper
Pius Schwizer und Grand Cooper

Schlag auf Schlag ging es weiter. Jan Wernke steuerte seine Queen Mary in 59,85 Sekundendurch den Parcours. Das war der erneute Führungswechsel im Preis der Stern Auto Center Leipzig.

Jan Wernke und Queen Mary

Felix Haßmann und SL Brazonado rocken die Leipziger Messehalle

Das Publikum empfing Felix Haßmann schon mit viel Applaus. Wohl in der Hoffnung, dass er wieder alles riskieren würde, um der Schnellste zu sein. Mit seinem SL Brazonado ritt er mit einem sehr hohen Grundtempo, suchte sich die kürzesten Wege und war im Ziel noch einmal 2 Sekunden schneller als der bis dahin führende Jan Wernke.

Felix Haßmann und SL Brazonado

Eduardo Alvarez Aznar (ESP) kam mit Uqualin du Saulcy auch nahe an die 60 Sekunden heran. Mit 60,61 Sekunden belegte er am Ende Rang 5.

Eduardo Alvarez Aznar mit Uqualin du Saulcy

Tobi Meyer gab alles und schaffte es fast

Tobias Meyer, der Sieger im Großen Preis von Neustadt 2019, hatte offensichtlich Großes vor. Mit Coeur de Lion setzte er buchstäblich alles auf eine Karte, um Felix Haßmann doch noch vom ersten Platz zu verdrängen. Am Ende war es ein Wimpernschlag von 0,27 Sekunden, der ihm zum Sieg fehlte.

Tobias Meyer und Coeur de Lion

Wir gratulieren Felix Haßmann zum Sieg im Preis des Stern Auto Center Leipzig

Felix Haßmann auf der Siegerrunde

 

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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