David Will (Foto:Hans-Joachim Reiner)David Will (Foto:Hans-Joachim Reiner)

David Will erfolgreich in Hamburg

Er ist gerade erst 30 Jahre alt geworden, gehört aber mit seinen Leistungen inzwischen zur Weltspitze im Springsport. Das hat David Will, der Teamreiter der Deutschen Kreditbank, am Samstagabend wieder einmal unter Beweis gestellt. Im  Teilnehmerfeld dieses 5*-Springens das 46 Reiterinnen und Reiter umfasste, war unter anderem mit dem Niederländer Harrie Smolders, die Nummer 1 der LONGINES FEI Weltrangliste am Start. Weitere sechs Reiter sind unter den Top-Twenty des aktuellen Rankings zu finden. David Will aus Pfungstadt, der mit weiteren 10 Reitern das Stechen um den Sieg erreicht hatte, konnte heute zunächst mit einem tollen Ritt im Umlauf überzeugen. Er meisterte den schwierigen Parcours mit seinem Deluxe Ilton (bay / 10y. / G / BWP / Cooper VD Heffinck / Heartbreaker / 104LY38 / Perez Resendi,Juan Carlos) mit viel Übersicht und in einer schnellen Zeit. Damit war aber natürlich nur der erste Teil geschafft, denn nur galt es, sich im Stechen gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen.

Zunächst hatte Mannschaftswelt-und Europameister Jur Vrieling aus den Niederlanden mit einer Nullrunde vorgelegt. Allerdings war er dabei mit 49,49 Sekunden nicht besonders schnell, was den folgenden Reiterinnen und Reitern alle Möglichkeiten offen ließ.

Sergio Alvarez Moya (ESP) nutzte diese Chance und konnte mit 45,71 Sekunden die Zeit von Jur Vrieling deutlich unterbieten und die Führung übernehmen.

 

Als dritter Starter im Stechen war danach David Will an der Reihe. Auch heute war schon beim Einreiten klar, dass der Pfungstädter natürlich alles geben würde. Sein Ritt in diesem Stechen begeisterte das Hamburger Publikum. Mit einem hohen Grundtempo und risikoreichen Wendungen gelang es ihm, noch schneller als Sergio Alvarez Moya zu sein. Im Ziel zeigten die Uhren eine Zeit von 44,71 Sekunden an. Nun musste er warten, ob es den Konkurrenten gelingen würde, ihn noch von der Spitzenposition zu verdrängen. Insgesamt waren fünf der noch folgenden Starter zum Teil sogar sehr viel schneller als David Will, aber sie blieben nicht fehlerfrei. Gregory Wathelet aus Belgien sah bis zum letzten Hindernis schon wie der sichere Sieger aus, aber dann fielen die Stangen doch noch und das bei einer Zeit von 41,70 Sekunden…

 

So konnte sich David Will den Sieg in diesem 5*-Springen und wertvolle Weltranglistenpunkte sichern.

 

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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