Patrice Delaveau siegt in Zürich

entscheidet den Großen Preis von für sich

Sicherlich hatten viele damit gerechnet, dass Patrice Delaveau auch im Großen Preis von Amsterdam ganz vorn sein könnte. Aber es wurde nicht nur ein Podestplatz, sondern der überlegene Sieg in dieser hochkarätig besetzten Prüfung.

Schon am gestrigen Abend hatte Patrice Delaveau im Anemone Horse Trucks Prize in überlegener Manier gesiegt. Dabei profitierte er vor allem von der enormen Schnelligkeit von Aquila Hdc. Im heutigen Anemone Horse Trucks of Amsterdam setzte Patrice Delaveau  seinen Lacrimoso 3 Hdc ein.

Der , den vormals unter dem Sattel hatte, enttäuschte seinen Reiter auch heute nicht. Von den insgesamt neun Reiterinnen und Reitern, die nach dem Umlauf des Anemone Horse Trucks Grand Prix of Amsterdam das erreicht hatten, kam niemand auch nur in die Nähe der Zeit, bei der für Patrice Dealaveau und Lacrimoso 3 Hdc die Uhren stehen blieben. Pieter Devos (BEL), der mit Dream Of India Greenfield am Start war, zeigte ebenfalls einen außerordentlich guten Ritt, konnte aber die Zeit von Patrice Delaveau nicht unterbieten. Mit 38,64 Sekunden kam er auf den zweiten Platz. Die Stute Loughview Lou-Lou unter dem Iren war im Stechen ebenfalls sehr schnell unterwegs.  38,85 Sekunden und eine fehlerfreie Runde bedeuteten am Ende Platz drei.

Felix Haßmann mit seinem Holsteiner Cayenne WZ  hatte sich auch einiges beim heutigen Großen Preis erhofft. Leider wurde daraus nichts, denn ein Abwurf verhinderte die Teilnahme am Stechen. Mit seinem dreizehnten Platz war er bester Deutscher in diesem Wettbewerb.

Patrice Dealaveau konnte mit seiner heutigen großartigen Leistung wieder einmal zeigen, dass er zurzeit wieder zu den besten Springreitern der Welt zählt.

Insbesondere die enorme Schnelligkeit, mit der im Parcours unterwegs ist, macht ihn immer wieder zu einem Anwärter auf den Sieg. Wenn Patrice Delaveau ins Stechen kommt, ist immer mit ihm zu rechnen. Das hat er in Amsterdam  zweimal auf eindrucksvolle Weise gezeigt.

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