Richard Vogel (Foto: © Silvia Reiner)
Drei im Stechen des Rolex Grand Prix von Aachen und ein überragender Richard Vogel feiert mit United Touch S den Sieg

Richard Vogel (Foto: Thomas Reiner)
Es waren 11 Reiterinnen und Reiter, die im ersten Umlauf fehlerfrei geblieben waren. Alle hatten die Chance auf den Sieg, aber nur drei konnten sich für das Stechen qualifizieren. Henrik VON ECKERMANN hatte einen Fehler am vorletzten Sprung . Bei Willem GREVE fiel die Stange am Einsprung der Dreifachen. Laura KRAUT hatte einen Abwurf am Oxer der zweifachen Kombination. Ähnlich erging es auch Kent FARRINGTON, der nun wieder auf seinen zweiten Sieg in Aachen warten muss. Auch Lillie KEENAN, Nina MALLEVAEY , Martin FUCHS und Daniel DEUSSER konnten nicht fehlerfrei bleiben.
Sophie HINNERS blieb mit IRON DAMES SINGCLAIR als erste auch in der zweiten Runde des Rolex Grand Prix von Aachen nach einem sehr harmonischen Ritt ohne Abwurf. Richard VOGEL und sein sprunggewaltiger UNITED TOUCH S zeigten den 40000 Zuschauern in der Aachener Soers die zweite Doppel-Null . Lange sah es dann danach aus, als würde es ein rein deutsches Stechen geben. Erst dem letzten Reiter im zweiten Umlauf gelang es dann, sich für die Entscheidung zu qualifizieren. Der Argentinier José María (Jr) LAROCCA blieb in dem von Frank Rothenberger und seinem Team gestalteten Parcours mit seinem Finn Lente fehlerfrei und war auch der Schnellste.
Das Stechen eröffnete Sophie HINNERS mit einem mutigen und sehr souveränen Ritt. Und auch dieses Mal blieb sie fehlerfrei und begeisterte das Publikum mit ihrer dritten Nullrunde in einer Zeit von 51,62 Sekunden.

Sophie Hinners
Richard VOGEL , die aktuelle Nummer 3 der Weltrangliste kam danach in den Parcours und wollte natürlich den Sieg. Zumal er ja schon den Rolex Grand Prix von s’Hertogenbosch gewonnen hatte. Mit einem Erfolg in Aachen hatte er nun heute die Möglichkeit, sich durch den zweiten Major-Sieg in Folge neben dem Preisgeld einen Extra-Bonus von 500.000.EUR zu sichern. Diese Chance nutzten Richard VOGEL und UNITED TOUCH S auf wahrhaft beeindruckende. Im Ziel waren die beiden deutlich schneller als Sophie HINNERS und auch José María (Jr) LAROCCA , der als letzter Starter alles versuchte, kam nicht an die Zeit von Richard VOGEL heran. Im Interview nach der Siegerehrung sagte er überglücklich:
„UNITED TOUCH hat, glaube ich, einmal mehr der Welt bewiesen, was für ein unglaubliches Pferd er ist. Neben seiner unheimlich großen Galoppade und seinem fast grenzenlosen Springvermögen, zeichnet ihn …am meisten sein Charakter aus. Er will immer alles geben.“

Richard Vogel
Fotos: © Silvia und Hans-Joachim Reiner, Thomas Reiner

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