Katrin Eckermann krönt sich in Miami Beach zum dritten Mal

Ihren ersten Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Miami feierte Katrin Eckermann im Jahre 2022 mit der damals neunjährigen Stute Cala Mandia (reitsportportal.com berichtete). Ein Jahr später stand sie erneut ganz oben auf dem Treppchen. Auch im April 2023 war es Cala Mandia, mit der sie zum Sieg ritt (reitsportportal.com berichtete).

Katrin Eckermann und Cala Mandia, (Foto: Silvia Reiner)

Ein Jahr darauf siegte der Ire  Michael Duffy mit dem zwölfjährigen Wallach Claptonn Mouche. Zum Auftakt der zwanzigsten Ausgabe der Longines Global Champions Tour in Miami hatte Katrin Eckermann  die Stute Iron Dames Dialou Blue PS gesattelt. Schon im Umlauf ritt sie mit 77,43 Sekunden die schnellste Nullrunde. Im Stechen, für das sich insgesamt 13 Reiter-Pferd-Paare qualifiziert hatten, kam  sie bereits als Vierte in den Parcours. Sie musste also nicht nur fehlerfrei bleiben, sondern die Konkurrenz auch mit einer schnellen Zeit unter Druck setzen. Beides gelang ihr auf beeindruckende Weise. Nach 44,15 Sekunden flog sie mit Iron Dames Dialou Blue PS über die Ziellinie und übernahm die Führung vor Piergiorgio Bucci , der unmittelbar vor ihr mit Pallieter vd N.Ranch nach 46,06 Sekunden den Parcours beendet hatte.

Katrin Eckermann und Iron Dames Blue PS

Im weiteren Verlauf des Stechens gab es nur einen Reiter, der an die Zeit von Katrin Eckermann heran kam. Das war der 25-jährige Brite Jack Whitaker . Er riskierte viel und war in der Zwischenzeit auch fast so schnell wie die Reiterin vom Team der Cannes Stars. Aber im Ziel lag er dann doch 1,53 Sekunden zurück. Das war am Ende der zweite Platz, für den es ein Preisgeld von 70.000,00EUR gab.

Jack Whitaker

Katrin Eckermann wurde vor der wundervollen und beeindruckenden Kulisse am Strand von Miami zum dritten Mal die Queen of Miami und konnte sich über ein Preisgeld von 115.000,00EUR freuen. Piergiorgio Bucci wurde Dritter.

Das Ergebnis im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Miami

Fotos:© Silvia und Hans-Joachim Reiner