Deutsche Meisterschaften der Springreiter:  Maximilian Weishaupt, und auf dem Podium (v.l.n.r.),  Foto: Anke Gardemann

Tobias Meyer mit Kontinuität und Risikobereitschaft zum Meistertitel

Preis von

Die Deutschen Meisterschaften der Springreiter in begannen mit der Prüfung Nummer 14, dem Nordrhein-Westfalen-Preis. In dieser ersten Wertungsprüfung konnten sechs Reiterinnen und Reiter fehlerfrei bleiben. Das waren Tobias Meyer mit Greatest Boy, Maximilian Weishaupt mit Omerta , Cedric Wolf und DSP Chiquitito, und Priam du Roset,  Weltmeisterin und DSP Cool Hill und Guido Klatte Junior mit . Der Sieger in diesem Springen war Marcus Ehning. Er und alle anderen Null-Fehler-Reiter  sicherten sich damit die beste Ausgangsposition für die zweite Wertungsprüfung, die am Samstag auf dem wunderschönen Turnierplatz vor Schloss Wocklum auf dem Programm stand.

Optimum Preis

Im LONGINES Optimum Preis, der zweiten und entscheidenden Prüfung im Kampf um den Meistertitel, wurde es sehr spannend. Von den Reitern, die sich Chancen auf den Titel ausrechnen konnten, blieben nur 2 fehlerfrei. Es hätten auch drei werden können, wenn Marcus Ehning als letzter Starter im zweiten Umlauf fehlerfrei geblieben wäre. Sein bis dahin so sicher wirkender Priam du Roset  hatte gleich am ersten Hindernis einen Abwurf. Damit waren die Chancen auf den Meistertitel dahin, denn mit Tobias Meyer und Maximilian Weishaupt hatten sich zwei Reiter mit einer Doppelnullrunde für das um die Deutsche Meisterschaft der Springreiter qualifiziert.

Tobias Meyer reitet mit Greatest Boy zum Sieg

In der  Entscheidung der Deutschen Meisterschaft der Springreiter mussten Tobias Meyer und Greatest Boy vorlegen. Sein Trainer , selbst ehemals hocherfolgreicher Springreiter, hatte ihm offenbar den Rat gegeben, mit hohem Grundtempo und kontrolliertem Risiko durch eine möglichst schnelle Zeit seinen Kontrahenten unter Druck zu setzen. Genau das tat Tobias Meyer auch und kam ohne Abwurf nach 36,33 Sekunden ins Ziel. Maximilian Weishaupt hatte es als zweiter Starter im Stechen nun  selbst in der Hand. Er versuchte alles, ging hohes Tempo, suchte extrem kurze Wege und hatte am Ende aber doch einen Rückstand von 0,84 Sekunden auf Tobias Meyer. Der freute sich riesig, konnte sein Glück kaum fassen und dankte seinem Trainer. Herzlichen Glückwunsch Toby!

Fotos: Anke Gardemann