Die Sieger: Robert Withaker und Catwalk IV (Foto:Silvia Reiner,Archiv)

Robert Withaker – Sieger im LONGINES Weltcup von Helsinki 2019

Robert Withaker und Catwalk IV
Robert Withaker und Catwalk IV (Foto:Archiv)

Robert Withaker, der Sohn von Springsportlegende John Withaker, war bei der zweiten Etappe der diesjährigen Weltcup-Saison eine Klasse für sich. Schon am Samstag hatte der 30-jährige Brite im Land Rover Grand Prix für Furore gesorgt. Hier hatte er sich mit Catwalk IV den Sieg gesichert. Er verwies Marlon Modolo Zanotelli (BRA) und Henrik von Eckermann aus Schweden auf die Plätze.

Robert Withaker und Catwalk IV – im Weltcup nicht zu schlagen

Auch beim Höhepunkt der Helsinki International Horse Show, dem LONGINES FEI Jumping World Cup, hatte der britische Reiter seinen Catwalk IV unter dem Sattel. Mit einem sicheren und harmonischen Ritt im Umlauf qualifizierte sich Robert Withaker für das Stechen um den Sieg, in dem insgesamt neun Reiterinnen und Reiter an den Start gingen. Zunächst ging Sergio Alvarez Moya mit seinem 9-jährigen Chacco-Blue-Sohn Jet Run in Führung. Mit ihm hatte er beim Longines FEI Jumping Nations Cup™ Final 2019 in Barcelona den Sieg des spanischen Teams im Challenge-Cup perfekt gemacht (reitsportportal.com berichtete). Seine Zeit von 39,81 Sekunden war zunächst das Maß der Dinge.

Sergio Alvarez Moya
Sergio Alvarez Moya und Jet Run (Foto: Archiv)
Sergio Alvarez Moya; Jet Run (Foto: Archiv)

Celine Schoonbroodt- de Azevedo, die für Belgien in den Stechparcours ritt, kam mit ihrer 11-jährigen Holsteiner Stute Cheppetta nach 40,09 Sekunden ins Ziel. Damit lag sie nur zwei Zehntel hinter Sergio Alvarez Moya. Für Peder Fredricson aus Schweden, den Europameister von 2017, stoppten die Uhren bei sagenhaften 37,96 Sekunden. Aber leider hatte er mit seinem H&M Christian K  zwei Abwürfe. Dann waren Robert Withaker und sein Catwalk IV an der Reihe. Mit einem sehr hohen Grundtempo und extrem risikovollen Wendungen meisterten die beiden den schwierigen Parcours. Beim Anreiten auf den letzten Sprung schien es so, als würde die Distanz nicht passen. Aber das war nicht so. Alle Stangen blieben liegen, als Robert Withaker mit Catwalk IV nach 38,13 Sekunden ins Ziel flog. Das war der Sieg für den „flying english man“ und sein großartiges Pferd.

Robert Withaker (Foto:Archiv)    Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner

 

 

 

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