Markus Beerbaum: Rider of the Year 2017 (Foto: Silvia Reiner)Markus Beerbaum (Foto: Silvia Reiner, Archiv)

Alles richtig gemacht….

Im vergangenen Jahr hatte Markus Beerbaum mit Charmed den Großen Preis von Nörten-Hardenberg vor Marcus Ehning und Maurice Tebbel für sich entscheiden können. Auch in diesem Jahr hat der „Rider of the Year “ des Jahres 2017 Ambitionen, im Kampf um die „Goldene Peitsche“ ein Wörtchen mitzureden.

Im heutigen Championat von Nörten-Hardenberg zeigte er, dass am morgigen Sonntag mit ihm zu rechnen sein wird.

Im von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG und beckers bester GmbH präsentierten Championat,  hatte der Thedinghausener heute mit Calle 67 ein Pferd am Start, das eigentlich sonst von seiner Frau Meredith geritten wird. Schon im Umlauf zeigte Markus Beerbaum, dass seine Frau wohl alles richtig gemacht hatte, als sie ihm empfahl, dieses Pferd im Championat zu reiten. Mit einem souveränen Ritt qualifizierte er sich für das Stechen im Championat von Nörten-Hardenberg, das außer ihm noch weitere acht Reiterinnen und Reiter erreichten.

Spannendes Finale am Fuße der Burg

Nach 40,74 Sekunden waren Maximilian Lill und Cita Z 4, die als erstes Paar im Stechen an der Reihe waren,  im Ziel. Aber leider war eine Stange gefallen. Auch Leonie Böckmann hatte einen Abwurf, war aber etwas langsamer.

Als nächster  ging Rene Dittmer, der zur Überraschung vieler das Stechen erreicht hatte, an den Start. Was der 26-jährige Reiter dann zeigte, war ein sehr couragierter und begeisternder Ritt, den die Zuschauer zurecht mit viel Applaus bedachten. Es waren zwar leider zwei Stangen gefallen, aber Rene Dittmers Zeit von 36,91 Sekunden wurde bis zum Ende nicht mehr unterboten.

Finja Bormann, die mit Crazy Son of Lavina in den Stechparcours ritt, zeigte einmal mehr eine großartige Leistung. Nach ihrer Nullrunde stoppten die Uhren bei 41,06 Sekunden. Damit übernahm die 23-jährige Reiterin aus Hüddessum die Spitzenposition.

Finja Bormann (Foto:Silvia Reiner, Archiv)

Danach kam die Britin Jessica Mendoza ebenfalls fehlerfrei ins Ziel, war aber fast eine Sekunde langsamer.

Nun folgte der zweite Auftritt von Markus Beerbaum und Calle 67. Von Beginn an war klar zu erkennen, dass die beiden nicht nur Null bleiben, sondern auch siegen wollten. Im Stechparcours nahmen sie zwar nicht die kürzesten Wege, waren aber mit einem sehr hohen Grundtempo unterwegs und verkürzten mehrmals die Distanzen um einen Galoppsprung. Im Ziel brachte das mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf Finja Bormann. Also alles richtig gemacht…

Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner

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