Martin Fuchs, Foto: Silvia Reiner, Archiv

Martin Fuchs siegte im LONGINES Global Champions Tour Grand Prix of Madrid

Wieder einmal gab es für die Zuschauer spannenden Sport bis zum allerletzten Ritt, ja sogar bis zum allerletzten Sprung im Stechen. An den Start gegangen waren  34 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen, die um einen weiteren Startplatz im Super Grand Prix von Prag im Dezember 2019 kämpften.

Santiago Varelas Parcours war in einer erlaubten Zeit von 86 Sekunden zu überwinden. Dabei galt es, eine Reihe von Höchstschwierigkeiten zu meistern. Dazu gehörten bei Hindernishöhen bis zu 1,60m eine Dreifache (Steil-Steil-Oxer), ein auf gebogener Linie anzureitender Wassergraben und eine Reihe von schwierigen Distanzen.

Parcoursdesigner Santiago Varela (ESP)

Am Ende des Umlaufs war es 11 Reiter-Pferd-Paaren gelungen, den Course ohne Fehler zu absolvieren. Dazu gehörten unter anderem Daniel Goldstein aus Israel, die den LONGINES Global Champions Tour Grand Prix of Shanghai für sich entscheiden konnte und Ben Maher, der Gesamtsieger der Global Champions Tour des Vorjahres. Mit Daniel Deusser, Marcus Ehning und Ludger Beerbaum gingen auch drei Deutsche im Stechen an den Start.

Martin Fuchs und Chaplin schnell wie der Wind…

Daniel Goldstein legte im Stechen mit einer Nullrunde in 40,86 Sekunden vor. Das war schon recht schnell, aber würde diese Zeit für einen erneuten Sieg reichen?

Danielle Goldstein (Foto: Hans-Joachim Reiner, Archiv)

Marcus Ehning und Funky Fred waren nur 0,10 Sekunden langsamer, hatten aber einen Abwurf. Schneller war der junge Niederländer Bart Bles, der mit Gin D für seinen fehlerfreien Ritt nur 40,11 Sekunden brauchte. Maikel van der Vleuten, der  Dana Blue unter dem Sattel hatte, riskierte viel und belohnte sich mit der ersten Nullrunde unter 40 Sekunden. Das war natürlich die Führung. Nun hieß es für ihn, abzuwarten, ob die noch folgenden Reiter seine Zeit unterbieten würden.

Aber weder Evelina Tovek (SWE), Luciana Diniz (POR) oder Ben Maher (GBR) konnten fehlerfrei bleiben. Nur noch Martin Fuchs aus der Schweiz hatte es jetzt in der Hand, dem Niederländer den Sieg noch streitig zu machen. Gebannt verfolgte Maikel van der Vleuten den Ritt des Schweizers und musste am Ende sehen, dass Martin Fuchs und Chaplin noch 0,26 Sekunden schneller unterwegs waren und sich damit den  Sieg im LONGINES Global Champions Tour Grand Prix of Madrid sicherten.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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