Holger Wulschner Casallvano (Foto: Silvia Reiner)Holger Wulschner Casallvano (Foto: Silvia Reiner)

Beste Bedingungen und großartiger Sport am Samstagnachmittag in Redefin

Das Championat von Lübzer am heutigen Samstag war ein weiterer großer Höhepunkt beim Pferdefestival Redefin 2018. Bei strahlendem Sonnenschein unter den schönen alten Bäumen waren die Bedingungen für Reiter und Pferde ganz hervorragend dazu geeignet, dem begeisterten Publikum sportliche Höchstleistungen zu bieten. Die wunderschöne Kulisse der historischen Gestütsanlage mit ihrem imposanten Tor, den gepflegten Gebäuden und natürlich der Turnierplatz, der in sattem Grün leuchtete, waren auch in diesem Jahr ein wunderbarer Rahmen für großen Springsport.

Am Start waren insgesamt 56 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen, unter ihnen natürlich auch Holger Wulschner, der im vergangenen Jahr den Großen Preis für sich entscheiden konnte. Zunächst galt es, den Umlauf möglichst ohne Fehler zu absolvieren, um sich für die Siegerrunde zu qualifizieren, in der dann die besten 14 Reiter-Pferd-Paare nochmals an den Start gehen, um die Siegerin oder den Sieger zu ermitteln. Der Parcours, gestaltet von Christian Wiegand und Ralf Stehr, war sehr anspruchsvoll, fair gebaut und auch sehr schön anzusehen. (http://reitturniere-live.de/2018/redefin/c8_pdf_parcours1.pdf)

Am Ende des Umlaufs hatten es 13 Reiterinnen und Reiter geschafft, fehlerfrei zu bleiben:

Das waren Cassandra Orschel (POL), Nisse Lüneburg (GER), Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (GER) und Holger Wulschner (GER), dem natürlich besonders  viele Mecklenburger Zuschauer die Daumen gedrückt hatten. Auch Sören Pedersen (DÄN), Christoph Maack (GER), Maksymilian Wechta (POL), Michel Hendrix (NED), Patrick Stühlmeyer (GER), Gilbert Böckmann (GER), DimmeD’Haese (BEL), Michael Kölz (GER) und Douglas Lindelöw aus Schweden gehörten zu den Reiterinnen und Reitern, die den Umlauf ohne Strafpunkte absolviert hatten.

Miriam Schneider (GER)  konnte sich mit einemZeitfehler als vierzehnte Starterin für die Siegerrunde im Championat von Lübzer  qualifizieren.

Der Sieg blieb in Mecklenburg-Vorpommern

In der Siegerrunde gingen alle 14 Paare mit weißer Weste an den Start und hatten somit alle die gleichen Chancen auf den Sieg. Gestartet wurde in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses aus dem Umlauf, bezogen auf die gerittene Zeit. Sören Pedersen aus Dänemark, der mit Tailormade Chabalou am schnellsten war, hatte somit den Vorteil, als letzter Reiter in der Siegerrunde in den Parcours zu reiten.

Cassandra Orschel blieb als erste Reiterin fehlerfrei und übernahm damit natürlich die Führung. Zur großen Freude des Redefiner Publikums war es dann Holger Wulschner, dem mit Casallvano  eine schnellere Nullrunde gelang, mit der er alle weiteren Reiterinnen und Reiter enorm unter Druck setzte. Zwar schafften es danach auch Nisse Lüneburg und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, ohne Abwurf ins Ziel zu kommen, aber an die Zeit von Holger Wulschner kamen sie nicht mehr heran.

 

So blieb der Sieg im Championat von Lübzer beim Pferdefestival Redefin in Mecklenburg, den Holger Wulschner und die Platzierten mit einem kräftigen Schluck Lübzer feierten.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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