Niels Bruynseels (Foto: Hans-Joachim Reiner; Archiv)Niels Bruynseels (Foto: Hans-Joachim Reiner; Archiv)

Weltspitze bei den Stephex Masters von Brüssel am Start

Kent Farrington, die aktuelle Nummer 1 der LONGINES FEI Weltrangliste, gehört zu den vielen Top-Reitern, die zu den Stephex Masters nach Brüssel gekommen sind. Beim heutigen Rolex Grand Prix gingen insgesamt 48 Reiterinnen und Reiter an den Start. Darunter waren mit Sergio Alvarez Moya (ESP), Maikel van der Vleuten (NED), Daniel Deusser (GER), Lorenzo de Luca (ITA) und Christian Ahlmann (GER) weitere fünf Reiter, die unter den Top Ten der Weltrangliste zu finden sind.

Junge Schwedin mit der ersten Nullrunde im Rolex Grand Prix bei den Stephex Masters

Jonna Ekberg aus Schweden war die erste Reiterin, der es gelang, fehlerfrei ins Ziel zu kommen. Mit ihrem zehnjährigen Hengst Tenor de Gue zeigte sie eine beeindruckende Leistung. Lange Zeit blieb sie die einzige, die den Parcours ohne Fehler beenden konnte. Erst Leopold van Asten gelang es dann, den Bann zu brechen. Ihm folgten danach Elsabeth Madden (USA), Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (GER), Janika Sprunger (SUI), Niels Bruynseels und Jerome Guery aus dem Gastgeberland Belgien, Lorenzo de Luca (ITA) und Simon Delestre, die Nummer 11 der Weltrangliste aus Frankreich.

 

Spannendes Stechen im Rolex Grand Prix 

Von den 48 Startern schafften es schließlich neun  in das Stechen um den Sieg beim Höhepunkt der Stephex Masters von Brüssel. Vielen Reitern, die man im Stechen erwartet hatte, war es nicht gelungen, den von Uliano Vezzani (ITA) und seinem Team gestalteten Parcours, fehlerfrei zu absolvieren. Die Überraschung im Stechen war sicherlich Jonna Ekberg, die den Stechparcours mit 4 Fehlerpunkten beendete und damit am Ende den achten Platz belegte.  Danach legte der Niederländer Leopold van Asten mit 38,03 Sekunden  eine sehr schnelle Zeit vor und blieb damit bis zum Ritt von Niels Bruynseels an der Spitze. Der Belgier kam mit Gancia de Muze in 35,36 Sekunden ins Ziel und übernahm damit die Führung.  Bis zum letzten Reiter musste er dann zittern. Doch weder Lorenzo de Luca noch der schnelle Simon Delestre konnten die Zeit von Niels Bruynseels noch unterbieten.

So gab es zur Freude des heimischen Publikums einen belgischen Sieg im Rolex Grand Prix bei den Stephex Masters.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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