STUTTGART, GERMANY - NOVEMBER 16: Jessica VON BREDOW-WERNDL of GER riding TSF Dalera BB (WC) at - Grand Prix Freestyle - Stuttgart German Masters on November 16, 2019 in Stuttgart, .

Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB auf Platz 1 im  FEI Dressage World Cup™ 2019/2020 Grand Prix Freestyle

Am Samstag freute sich das Publikum auf die Grand Prix Kür, den Höhepunkt der Dressurwettbewerbe bei den Stuttgart German Masters 2019. Am Start waren die besten 15 Paare des FEI Dressage World Cup™  Grand Prix  vom vergangenen Freitag. Gestartet wurde in der umgekehrten Reihenfolge der Platzierung. Isabell Werth, die Siegerin im Grand Prix, kam deshalb als letzte Reiterin ins Viereck. Am Start waren Reiterinnen und Reiter aus acht Nationen. Mit Young-Shik Hwang war auch ein Reiter aus Südkorea im Wettbewerb. Im Ergebnis der Prüfung gab es für die ersten sieben Plätze  Wertnoten über 80 %.

Judy Reynolds und und Vancouver K als erstes Paar über 80%

Die irische Reiterin bewies auch heute wieder, dass sie sich mit ihren Leistungen in der Spitzengruppe des Weltdressursports etabliert hat. Mit ihrem 17-jährigen Wallach Vancouver K begeisterte sie nicht nur das Publikum sondern auch die fünf Richterinnen und Richter. Sie bewerteten die Kür von Judy Reynolds mit einer Wertnote von 80,755 %. Nach ihrem Ritt dauerte es einige Zeit, bis es wieder eine solch hohe Wertnote gab. Frederic Wandres und sein Duke of Britain kamen auf 80,510 %. Sie belegten am Ende den siebten Platz. Auch Benjamin Werndl und Daily Mirror knackten die 80%-Marke. Mit ihrer Wertnote von 80,900 % erreichten sie im Endergebnis den fünften Rang. Dorothee Schneider war mit DSP Sammy Davis Jr. noch besser unterwegs. Sie belegte mit 83,395 % den vierten Platz.

Spannender Kampf um den Sieg

Helen Langehanenberg war mit ihrem 17-jährigen Hannoveraner Hengst Damsey FRH heute sehr zufrieden, wie sie in der Pressekonferenz sagte. Sie freute sich über ihre   83,735 % , die den dritten Rang bedeuteten. Den Zweikampf um den Sieg entschied heute Jessica von Bredow-Werndl für sich. Nach einer fast makellosen Kür bekam sie von den Richtern eine Wertnote von 88,440 %. Das war natürlich die Führung. Isabell Werth war nun mit ihrer Weihegold OLD stark unter Druck. Heute konnte sie aber nicht kontern. Auf eine entsprechende Frage in der Pressekonferenz sagte Isabell, dass Weihegold alles gegeben habe, aber heute einfach nicht mehr möglich gewesen wäre: „Jessica war heute  besser und hat verdient gewonnen.“

Fotos: Silvia Und Hans-Joachim Reiner, Thomas Reiner

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