Michael Jung,Josefa Sommer,Andreas Dibowski,Ingrid Klimke (Foto: Hans-Joachim Reiner)
Ingrid Klimke und SAP Hale Bob
Ingrid Klimke auf der Ehrenrunde
Das deutsche Vielseitigkeitsteam bei der Siegerehrung im SAP-Preis

Deutscher Triumph in der Vielseitigkeit

Spannung und großartiger Sport wurde den rund 35000 Zuschauern bei der heutigen Cross-Country-Prüfung  sowohl im Gelände, wie auch beim Finish im Stadion geboten. Nach Dressur und Springen führte das deutsche Team mit 75,7 Minuspunkten (SAP Hale Bob OLD und  Ingrid KLIMKE, Star Connection Michael JUNG, Hamilton 24 Josefa SOMMER, FRH Corrida Andreas DIBOWSKI). Auf den Plätzen folgten Großbritannien, Neuseeland und Australien.

In der Einzelwertung lag Ingrid Klimke  vor der heutigen Entscheidung auf dem dritten Rang. Es war also noch vieles offen. Auch Christopher Burton mit Quality Purley konnte sich ebenso wie Michael Jung durchaus noch Chancen auf den Sieg in der Einzelwertung des SAP-Cups ausrechnen. Aber Ingrid Klimke war heute nicht zu schlagen. Nach 2015 und 2017 feierte sie heute ihren dritten Sieg beim Weltfest des Pferdesports in Aachen.

„Mit Präzisionsarbeit schaffte Reitmeisterin Ingrid Klimke das, was so viele andere Paare im SAP-Cup vergeblich versuchten: im Cross in die Zeit zu reiten und damit sowohl ihren Einzelsieg als auch den der deutschen Mannschaft perfekt zu machen.“ (Quelle: https://presse.chioaachen.de/?cat=3#0)

Damit schuf sie auch die Grundlage für den Erfolg des deutschen Teams in der Gesamtwertung. Sie war die einzige Reiterin der deutschen Mannschaft, die innerhalb der Zeit ins Ziel kam. Josefa Sommers Hamilton verlor schon in der Anfangsphase ein Eisen, sodass sie leider aufgeben musste. Ihre Mannschaftskollegen blieben aber ohne Hindernisfehler und kompensierten damit dieses Missgeschick.

Am Ende hatten  Ingrid Klimke, Michael Jung, Josefa Sommer und Andreas Dibowski 94,5 Punkte und sicherten sich damit den Sieg im SAP-Preis beim CHIO 2019.

Platz 2 belegte Neuseeland mit Daniel Jocelyn, Jesse Campbell, Jonelle Price und Tim Price. Auf Rang 3 kam die Mannschaft Australiens (Isabel English, Christopher Burton, Kevin McNab, Andrew Hoy).

„Wir sind am Ende sehr glücklich, gewonnen zu haben, denn die Konkurrenz wird stärker, auch in  Europa.“sagte der deutsche Teamchef Hans Melzer in der Pressekonferenz und lobte die hervorragende Organisation und Bedingungen für die Vielseitigkeitsreiter beim CHIO in Aachen.

Ergebnisse:

https://resulting.chioaachen.de/show/12/event/75/championship/C1/standing/

https://resulting.chioaachen.de/show/12/event/75/championship/C2/standing/

Fotos: ©reitsportportal.com  Silvia und Hans-Joachim Reiner

Facebook Comments