Alexa Stais und Quintato - der Sprung zum Sieg im Preis der Deutschen Kreditbank AG

Alexa Stais aus der Republik Südafrika siegt im Preis der Deutschen Kreditbank AG

In der Pressekonferenz nach ihrem Sieg fragte Andreas Kerstan Alexa Stais, was denn das Besondere an ihrem Pferd sei. Die Antwort kam ganz spontan:“Er ist ein „Mädchenpferd“. Das ist mein bester Freund. Er lässt sich leicht reiten, ist immer ganz lieb und einfach toll.“

Marco Kutscher, der in diesem LONGINES Weltranglistenspringen den zweiten Platz belegte, meinte dazu:“Es mag sein, dass sich dieses Pferd leicht reiten lässt. Aber Alexa hat sich in den letzten Jahren seit sie bei Hilmar Meyer ist, super entwickelt. Sie kann jedes Pferd reiten. Das muss nicht unbedingt ein „Mädchenpferd“ sein.

Zu ihren Zielen befragt, sagte die junge Reiterin, dass sie sehr gerne für ihr Land an den nächsten Weltmeisterschaften teilnehmen möchte. Für die letzten Weltreiterspiele sei sie auch schon qualifiziert gewesen. Aber aus der Teilnahme wurde leider nichts, weil sich ihr Pferd kurz vorher verletzt hatte.

Alexa Stais, Marco Kutscher und Viktor Melin

Alexa Stais und ihr Quintato waren das „Dreamteam“im Preis der Deutschen Kreditbank AG

Schon im ersten Umlauf begeisterten  die beiden mit einer großartigen Leistung das Publikum in der Graf-von-Lindenau-Halle. Nach einer harmonischen und sehr schön anzuschauenden Runde gehörten sie zu den Reiter-Pferd-Paaren, die sich ohne  Fehlerpunkte für den zweiten  Umlauf qualifizieren konnten.  In der Entscheidung gingen dann  insgesamt 16 Reiterinnen und Reiter an den Start.  Zunächst hatten sich Thomas Kleis und Silberpfeil M mit einer fehlerfreien Runde  in 39,17 Sekunden die Spitzenposition gesichert. Danach zeigten der junge Schwede Viktor Melin und seine Stute Atina, dass es noch schneller ging, denn sie kamen nach 38,07 Sekunden ins Ziel. Aber dann kam der Auftritt des „Dreamteams“ dieses Nachmittags.  Alexa Stais und ihr 14-jähriger Oldenburger Wallach unterboten mit einem furiosen Ritt  die Zeit von Viktor Melin um fast zwei Sekunden. Damit sicherten sie sich den Sieg,  denn auch Marco Kutscher , der als letzter Reiter an den Start ging, konnte die 36,50 Sekunden von Alexa Stais nicht mehr unterbieten.

 

Alexa Stais bei der Siegerehrung
Alexa Stais und ihr Siegerpreis
Marco Kutsche und Böckmanns Lord Pezi Junior

 

Viktor Melin und Atina

 

Thomas Kleis und Silberpfeil M

Ergebnis :    https://www.equi-score.de/results.php?mod=mod_neustadt-dosse2019&class=04&url=&lng=de&hash=1547324004

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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