Karim Florent LaghouagKarim Florent Laghouag (Foto: Thomas Reiner)

Indoor Cross-Country – ein großes Spektakel für die Zuschauer

Die Vielseitigkeit ist eigentlich nur unter freiem Himmel zu bewundern. Vor allem der Geländeritt fasziniert dabei das Publikum an der Strecke. Seit einiger Zeit gibt es aber zur Freude des Publikums bei einer ganzen Reihe großer Indoor-Reitsportevents auch Indoor Cross-Country zu bewundern. Auch der CHI Genf, als eines der größten und bedeutendsten internationalen Turniere, gehört dazu. Für die Zuschauer ist das natürlich besonders reizvoll, sehen sie doch die Vielseitigkeitsreiter hautnah und sind so dicht am Geschehen, wie es im Gelände nur selten möglich ist. Außerdem hat das Publikum den Überblick über einen großen Teil der Indoor-Geländestrecke. Highlight dabei sind meist die Wasserhindernisse, die die Zuschauer bei jedem dieser Indoor-Events aufs Neue begeistern.

 

Indoor Cross-Country am Samstagabend in Genf

Sechzehn Reiterinnen und Reiter aus 9 Nationen gingen heute um kurz vor 18.00 Uhr im Palexpo, einem großen Messekomplex nahe Genf, an den Start.

https://www.chi-geneve.ch/results/startlists.aspx?event=26&competition=31

Auf der Startliste  des Indoor Cross-Country von Genf waren unter anderem Mannschaftsolympiasieger Karim Florent Laghouag (FRA) mit Punch de l´Esques  und der Einzelolympiasieger Michael Jung aus Deutschland zu finden, der Corazon gesattelt hatte. Außerdem gehörten Sidney Dufresne, Rudolphe Scherer (beide FRA) und Jan van Bek aus den Niederlanden zu den Teilnehmern.

In einem äußerst spannenden und für das Publikum sehr attraktiven Wettbewerb ging zunächst Rudolphe Scherer mit seinem Wallach Coeur de Crack in Führung.

Mannschaftsolympiasieger Karim Florent Laghouag (FRA), der als sechster Reiter an den Start ging, verdrängte dann seinen Landsmann von der Spitzenposition.

Karim Florent Laghouag
Karim Florent Laghouag

Erst als der Michael Jung, der in Rio Einzelgold gewonnen hatte, an den Start ging, musste   Karim Florent Laghouag  um seine Führung bangen. Aber es reichte nicht ganz für den deutschen Reiter, der in 157,21 Sekunden zunächst Platz 2 belegte.

Michael Jung
Michael Jung

Mit Startposition 14 ging dann Sidney Dufresne (FRA) ins Rennen. Er beeindruckte das Publikum mit einer tollen und vor allem sehr schnellen Runde, die er in einer Zeit von 153,45 Sekunden beendete. Damit war er zwar schneller als Michael Jung, hatte aber einen Abwurf zu verzeichnen. Das war am Ende der dritte Platz.

Sidney Dufresne
Sidney Dufresne

 

https://www.chi-geneve.ch/results/live.aspx?e=26&c=31

Fotos : Thomas Reiner (Archiv)

 

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