Jerome GueryJerome Guery, (Foto: Hans-Joachim Reiner, Archiv)

Belgischer Sieg durch Jerome Guery beim Grand Prix von Miami

Die zweite Etappe der diesjährigen Global Champions Tour  stand ganz im Zeichen des belgischen Reiters Jerome Guery. Unter Floridas strahlend blauem Himmel traf sich die Weltelite des Springsports vor einer Kulisse, die für ein Reitsportevent wohl weltweit einmalig ist. Der Parcours, unmittelbar am Strand von Miami Beach gelegen, bietet nicht nur Reitern und Pferden den Blick aufs Meer, sondern auch dem Publikum auf den Tribünen eine Reitsportarena mit Meerblick. Was aber absolut einmalig ist, ist die Möglichkeit für die Zuschauer, am Strand zu sein und gleichzeitig das Geschehen auf dem Reitsportareal zu verfolgen.

Jerome Guery war einer von vier Reitern, denen es gelungen war, den sehr schwierigen Parcours, gestaltet von Uliano Vezzani (ITA), fehlerfrei zu meistern. (results.hippodata.de/2017/1305/docs/GP_Miami_2017.pdf)

Nicola Philippaerts (BEL) war erster Starter im Stechen. Ihm gelang mit Chilli Willi eine souveräne Nullrunde in 39,50 Sekunden. Nach ihm war Alberto Zorzi (ITA) mit Cornetto K an der Reihe. Er ging mit seinem Cornet Obolensky – Nachkommen sehr viel mehr Risiko und war mit 37,96 Sekunden gut eineinhalb Sekunden schneller als Nicola Philippaerts.

Im Anschluss versuchte Harrie Smolders (NED) mit seinem Emerald N.O.P. diese Zeit zu unterbieten. Aber der Niederländer, der im Vorfeld als einer der Favoriten auf den Sieg gesehen wurde, hatte großes Pech. Nach dem zweiten Sprung strauchelte sein Pferd in der Wendung auf das dritte Hindernis, sodass er neu anreiten musste und dadurch natürlich keine Chance mehr hatte, schneller als Alberto Zorzi zu sein.

Letzter Reiter im Stechen war dann Jerome Guery. Sein Grand Cru van de Rozenberg hatte sich schon im Umlauf sehr gut präsentiert und eine sichere Nullrunde gezeigt.  Im Stechen setzte Jerome Guery nun alles auf eine Karte. Vor allem in der Wendung von Sprung zwei auf den folgenden Steilsprung machte er die entscheidenden Sekundenbruchteile gut und war am Ende mit 37,39 Sekunden rund eine halbe Sekunde schneller als Alberto Zorzi.

Mit diesem Sieg im Grand Prix von Miami feierte Jerome Guery einen seiner größten Erfolge.

 

 

 

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