Sven van Grunsven, Sieger im Preis des Gestüts Dobel bei den Baden Classics 2019 (Foto:BadenClassics/Daniel Kaiser)Sven van Grunsven, Sieger im Preis des Gestüts Dobel bei den Baden Classics 2019 (Foto:BadenClassics/Daniel Kaiser)

Erlesenes Starterfeld im Preis des Gestüts Dobel

Reiterinnen und Reiter aus 11 Nationen sind bei den Baden Classics 2019 in den Offenburger Messehallen am Start, so auch beim  Preis des Gestüts Dobel am Abend des zweiten Turniertages, in dem 61 Reiter-Pferd-Paare um den Sieg kämpften.

Unter ihnen waren unter anderem Welt-und Europameister Jeroen Dubbeldam aus den Niederlanden, Penelope Leprevost und Simon Delestre aus Frankreich, Marcus Ehning, Felix Haßmann und Hans-Dieter Dreher aus Deutschland, Jos Verlooy (BEL), Frank Schuttert (NED) und Michael Whitaker aus  Großbritannien.

13 Reiterinnen und Reiter im Stechen um den Preis des Gestüts Dobel

Als erster Reiter schaffte es Wolfgang Puschak, den von Peter Schumacher und seinem Team gestalteten Parcours ohne Fehler zu absolvieren. (https://results.hippodata.de/2019/1612/docs/2019_Offenburg_05_fri_002_platin_tour.pdf)

Nach ihm gelang das auch Hans-Dieter Dreher, Jack Withaker, dem Sohn von Reitsportlegende Michael Withaker aus Großbritannien, Melanie Freimüller (SUI) und Katharina Offel aus Deutschland.

Im zweiten Teil des Springens qualifizierten sich  mit Sven van Grunsven (NED), Walter Gabathuler (SUI), Frank Schuttert aus den Niederlanden, Alexander Schill (GER), Christina Liebherr aus der Schweiz, Charlotte Bettendorf (LUX), Rupert Carl Winkelmann (GER) und Marcus Ehning weitere acht Teilnehmer für die Entscheidung im Preis des Gestüts Dobel.

Viele Reiterinnen und Reiter kamen mit einem Abwurf ins Ziel und verpassten damit das Stechen um den Sieg. Unter ihnen waren beispielsweise auch Jeroen Dubbeldam und Simon Delestre. Vor allem in der  zweifachen Kombination und am Hindernis 8 fielen häufig die Stangen. Die erlaubte Zeit war für die meisten Teilnehmer kein Problem.

Überraschungssieger: Sven van Grunsven triumphiert im  Preis des Gestüts Dobel

Hans-Dieter Dreher und Prinz  erkämpften sich  mit einer Nullrunde in 33,18 Sekunden zunächst die Spitzenposition. Dabei waren die beiden wie gewohnt mit hohem Risiko unterwegs.

Hans-Dieter Dreher und Prinz (Foto: Hans-Joachim Reiner, Archiv)

Melanie Freimüller und Katharina Offel blieben unmittelbar danach auch fehlerfrei, kamen aber nicht an die Zeit von Hans-Dieter Dreher heran. Als fünfter Reiter versuchte der junge Niederländer Jens van Grunsven die Bestzeit zu unterbieten. Nach einem mutigen Ritt kam er nach 35,70 Sekunden ins Ziel. Das war die Führung. Aber würde er diesen ersten Rang behaupten können?

Im Anschluss gelang es nur Walter Gabathuler aus der Schweiz mit seinem Silver Surfer das Publikum mit einer Nullrunde zu begeistern. Allerdings war er mit 34,44 Sekunden deutlich langsamer. Nun warteten alle auf Marcus Ehning, den letzten Starter im Stechen.  Mit seinem Firth of Lorne war er mit Abstand am schnellsten unterwegs und dem Sieg bis zum letzten Hindernis auch sehr nahe und schon fast im Ziel, als die letzte Stange fiel.

Marcus Ehning Firth Of Lorne (Foto: Silvia Reiner, Archiv)
Marcus Ehning Firth Of Lorne (Foto: Silvia Reiner, Archiv)

Damit ging der Sieg im Preis des Gestüts Dobel an Jens van Grunsven aus den Niederlanden.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

Facebook Comments