Ijsbrand Chardon im Ziel (Foto: Hans-Joachim Reiner)Ijsbrand Chardon im Ziel (Foto: Hans-Joachim Reiner)
Ijsbrand Chardon, der Sieger im DB Schenker Master 2018
Ijsbrand Chardon, der Sieger im DB Schenker Master 2018

 

Schenker German Master – Wertungsprüfung für den FEI Driving World Cup

Die Stuttgart German Masters sind auch in diesem Jahr Gastgeber für den FEI Driving World Cup. Am heutigen Samstag kämpften sechs Gespanne um Punkte in dieser Wertungsprüfung. In einem internationalen Zeit-Hindernisfahren der Vierspänner, das in zwei Umläufen ausgetragen wurde, waren Fahrer aus Belgien, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Ungarn, Australien und Deutschland am Start. Favorisiert war natürlich Boyd Exell aus Australien mit seinem Team. Aber auch Chester Weber aus den USA und Ijsbrand Chardon (NED) konnten sich Chancen auf den Sieg ausrechnen. Natürlich waren, wie schon so oft, auch Überraschungen möglich…

Ein spannender Wettkampf und spektakuläre Bilder

Es war wieder eine grandiose Stimmung, die die Fahrer aus 6 Ländern zu Höchstleistungen anspornte. Nach dem Umlauf hatten sich Ijsbrand Chardon (NED), Joszef Dobrovitz (HUN) und Glenn Geerts aus Belgien für die Entscheidung im FEI Driving World Cup qualifiziert. Boyd Exell (AUS) und Chester Weber (USA) schafften es überraschenderweise nicht ins Finale. Auch der Deutsche Georg von Stein hatte heute Pech und kam am Ende auf Platz 6.

In einem sehr schnellen Finale setzte sich schließlich Ijsbrand Chardon mit seinem Gespann durch. Unter dem donnernden Applaus des Stuttgarter Publikums durchfuhr er als Schnellster die Ziellinie.

Ijsbrand Chardon
Glenn Geerts
Glenn Geerts
Glenn Geerts
Glenn Geerts
Joszef Dobrovitz
Joszef Dobrovitz

 

In der Pressekonferenz nach einem wirklich spektakulärem Wettkampf sagte Ijsbrand Jardon, der den Wettbewerb mit seinem Team für sich entschieden hatte: „Die Weltspitze ist so stark geworden und die Prüfungen sind so schnell, dass 7 bis 8 Fahrer so dicht beieinander sind und man nicht mehr vorhersagen kann, wer in die zweite Runde kommt.“

Der junge Belgier Glenn Geerts, der sensationell unterwegs war und am Ende den zweiten Rang belegte, war als Jüngster in der Runde sehr stolz auf seinen Erfolg.

Joszef Dobrovitz aus Ungarn, ein exellenter Fahrer und Ausbilder, der mit seinem Gespann Dritter wurde, sagte, dass er sich sehr freue hier sein zu dürfen. In vielen der Gespanne, die heute am Start waren seien von ihm gezogene Pferde gegangen. Darauf sei er sehr stolz.

Die Arbeit des Parcoursbauers Dr. Wolfgang Asendorf wurde von allen Fahrern ausdrücklich gelobt, zumal sie auf Grund der Leistungsdichte immer schwieriger werden würde.

Dann ging es um die Frage, mit wieviel Punkten ein Fehler bestraft werden solle. Dabei waren sich alle einig, dass es bei 4 Fehlerpunkten bleiben solle. Bei 5 Punkten würde der Sport zu langsam werden. Ijsbrand Chardon ergänzte, dass 3 Punkte zu wenig wären, weil der Respekt der Fahrer vor den Hindernissen erhalten bleiben müsse.

Einigkeit herrschte auch darüber, dass die Pferde  das Wichtigste seien und besonders für sie der Sport fair bleiben müsse.

Joszef Dobrovitz
Joszef Dobrovitz

Ijsbrand Chardon,
Ijsbrand Chardon
Glenn Geerts
Glenn Geerts

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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