Mario Stevens Sprung zum Sieg im Championat von München (Foto: Hans-Joachim Reiner)Mario Stevens Sprung zum Sieg im Championat von München (Foto: Hans-Joachim Reiner)
Mario Stevens über dem ersten Sprung des Stechens (Foto: Hans-Joachim Reiner)
Mario Stevens über dem ersten Sprung des Stechens (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Das Championat von München – Höhepunkt des Samstagnachmittags

Am heutigen Samstag stand mit dem Championat von München die Qualifikation für das morgige Finale der DKB-Riders-Tour auf dem Programm der Munich Indoors 2018, in dem auch Mario Stevens und Brooklyn an den Start gingen.

Auf der Teilnehmerliste dieser Prüfung standen 61 Reiterinnen und Reiter, die sich im Umlauf für das Stechen qualifizieren wollten.

Am Ende waren es 14 Reiter-Pferd-Paare, die den Parcours ohne Fehler absolviert hatten. Am Beginn des Springens sah es fast so aus, als würde es sehr viele Nullrunden geben, aber das änderte sich im Verlauf der Prüfung. Insbesondere der letzte Sprung und die zweifache Kombination an der langen Seite waren häufige Fehlerquellen.

Der Parcours war in einer erlaubten Zeit von 66 Sekunden zu absolvieren, was für kaum einen Reiter ein Problem war. Dabei galt es 12 Hindernisse mit insgesamt 15 Sprüngen zu überwinden. Eine dreifache Kombination in der Diagonale zu reiten, war eine der Hauptschwierigkeiten des von Frank Rothenberger, Christian Wiegand und ihrem Team gestalteten Parcours.

Lisa Williams (RSA) und Elisabeth Meyer (GER) gehörten zu den Teilnehmern am Stechen.

Lisa Williams und Campbell (Foto:Silvia Reiner)
Lisa Williams und Campbell (Foto:Silvia Reiner)
Elisabeth Meyer und Monodie H
Elisabeth Meyer und Monodie H (Foto:Silvia Reiner)

 

Das Stechen um den Sieg im Championat von München

Angelique Rüsen, die deutsche Meisterin dieses Jahres, war dritte Starterin im Stechen. Mit ihrer 10-jährigen Stute Dolocia legte sie mit einem rasanten Ritt eine Zeit von 41,78 Sekunden vor. Diese Zeit hatte lange Bestand. Erst Andreas Kreuzer, der als neunter Reiter in den Parcours kam, war schneller. Nach seinem Ritt auf seinem 9-jährigen Wallach Quinley stoppten die Uhren bei 38,57 Sekunden. Das war eine Zeit, so dachten wohl viele Zuschauer, die kaum noch zu unterbieten war.

Andreas Kreuzer mit Quinley (Fotos: Silvia Reiner)
Andreas Kreuzer mit Quinley (Fotos: Silvia Reiner)

Angelique Rüsen mit Dolocia (Foto:Silvia Reiner)
Angelique Rüsen mit Dolocia (Foto:Silvia Reiner)

Mario Stevens mit der schnellsten Runde

Mario Stevens war als vorletzter Starter im Stechen an der Reihe. Wie gewohnt riskierte er viel und war sehr schnell unterwegs. Den entscheidenden Vorsprung holte er auf dem Weg zum vorletzten Hindernis heraus. Hier ritt er einen Galoppsprung weniger und wurde für seinen Mut belohnt. Nach dem letzten Sprung blieben die Uhren bei einer Zeit von 38,02 Sekunden stehen. Das war der Sieg für Mario Stevens im Championat von München 2018.

Mario Stevens mit Brooklyn (Foto: Silvia Reiner)
Mario Stevens mit Brooklyn (Foto: Silvia Reiner)

 

Mario Stevens
Mario Stevens

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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