Image shows Gudrun PATTEET (BEL) riding Sea Coast Pebbles Z (5*).

Belgischer Erfolg im Weltcup durch

Die zweite Etappe der Weltcup-Saison 2018/2019 endete mit einer Überraschung. Nach dem Umlauf hatten sich 10 Reiterinnen und Reiter für das Stechen qualifiziert. Dazu gehörten mit Gudrun Patteet und Christophe Vanderhasselt zwei belgische Reiter-Pferd-Paare. Die deutschen Reiter waren durch , und Philipp Weishaupt im Stechen vertreten. Komplettiert wurde das Starterfeld von Europameister Peder Fredricson aus Schweden, Olympiasieger (SUI), seinem Landsmann Arthur da Silva, Olivier Robert aus Frankreich und Luca Maria Moneta (ITA).

Artur da Silva eröffnete das Stechen

Arthur da Silva, der als vierter Starter im Umlauf an der Reihe war,   hatte als erster Reiter eine Nullrunde gezeigt und war damit auch erster Starter im Stechen. Hier konnte er diese Leistung aber nicht noch einmal wiederholen. Am Ende des hatte der Schweizer 8 Fehlerpunkte auf seinem Konto. Das war  der 10. Rang  im Jumping von .

Auch Luca Maria Moneta und Connery hatten einen Abwurf und kamen im Ergebnis auf den neunten Platz.

Luca Maria Moneta (Foto: Archiv)
Luca Maria Moneta (Foto: Archiv)

Steve Guerdat mit der ersten Nullrunde

Der Olympiasieger von 2012 hatte im Weltcup seine Stute Hannah unter dem Sattel. Sie trug ihn ohne Abwurf in einer Zeit von 40,10 Sekunden ins Ziel. Damit übernahm er natürlich die Führung. Danach versuchten Olivier Robert (FRA) und Christophe Vanderhasselt (NED) diese Zeit zu unterbieten. Aber das gelang ihnen nicht. Erst Philipp Weishaupt blieb mit Asathir unter der 40-Sekunden-Marke und war damit etwas schneller als Steve Guerdat.

Steve Guerdat (Foto: Archiv)
Steve Guerdat (Foto: Archiv)

Europameister Peder Fredricson auf Platz 3

Unmittelbar nach Philipp Weishaupt ritt Peder Fredricson mit seinem  Hanson WI in den Parcours. Der Europameister zeigte keine Nerven und war am Ende eines tollen Ritts noch schneller. Bei ihm stoppten die Uhren bei einer Zeit von 39,51 Sekunden. Das war der dritte Rang im Weltcup von Helsinki.

Peder Fredricson (Foto:Archiv)
Peder Fredricson (Foto:Archiv)

Christian Ahlmann und Clintrexo Z  

Mit seinem erst neunjährigen Clintrexo Z  zeigte Ahlmann eine sehr schöne Nullrunde, bei der er aber nicht das volle Risiko ging. Trotzdem waren die beiden am Ende nur unwesentlich langsamer als ihre Konkurrenten auf den Plätzen 1 bis 5. Mit einer Zeit von 40,43 Sekunden kamen sie auf den sechsten Platz.

Christian Ahlmann und Clintrexo Z (Foto: Archiv)
Christian Ahlmann und Clintrexo Z (Foto: Archiv)

Gudrun Patteet und Hans-Dieter Dreher im Kampf um den Sieg

Gudrun Patteet und ihr zwölfjähriger Wallach Seacoast Pebbles Z  verblüfften das Publikum mit einem unglaublichen Ritt. Als die Uhren bei einer Zeit von 39,30 Sekunden stoppten, kannte die Freude bei der 33-jährigen belgischen Reiterin keine Grenzen. Sie hatte den Europameister und den Olympiasieger hinter sich gelassen und den Sieg zum Greifen nahe.

Nur Hans-Dieter Dreher konnte sie vielleicht noch vom ersten Rang verdrängen. Natürlich versuchte er das auch. Embassy war unglaublich schnell unterwegs und kämpfte bis zum letzten Meter. Am Ende war Hansi Dreher aber doch 0,17 Sekunden langsamer. Darüber war er aber sicher nicht traurig, denn dieser zweite Platz brachte ihm die Führung im Gesamtweltcup.

Hans-Dieter Dreher (Foto: Archiv)

 

Gudrun Patteet siegte im LONGINES FEI Jumping World Cup von Helsinki und feierte damit einen der größten Erfolge ihrer Karriere.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner, Thomas Reiner

 

 

 

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