Max Kühner und PSG Final (Foto: Hans-Joachim Reiner)Max Kühner und PSG Final (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Sensationeller Sieg für Österreich

Das LONGINES FEI Nations Cup Final 2018 begann am Freitagabend mit dem ersten Wettbewerb. Der Parcours, gestaltet von Santiago Varela (ESP) und seinem Team,  war mit seinen Abmessungen und den schwierigen Distanzen eine Herausforderung für alle Reiterinnen und Reiter.

Insgesamt 15 Teams gingen unter Flutlicht an den Start. Den Anfang machten die deutschen Springreiter. Phillipp Weishaupt und Asathir kamen in der Zeit, aber mit einem Abwurf ins Ziel.

Als dritter Starter war dann Roland Engelbrecht aus Österreich an der Reihe. Nach seinem Ritt, bei dem am Ende für ihn 9 Fehlerpunkte zu Buche standen, sah es noch nicht nach einem Triumph für die Reiter aus dem Alpenland aus.

Aber das änderte sich, als Julia Houtzager-Kayser fehlerfrei bleiben konnte. In Runde 1 gelang das nur noch Niels Bruynseels (BEL), Luca Marziani (ITA), Kevin Staut (FRA) und Kara Chad aus Kanada.

Damit gehörten die österreichischen Reiter zum Kreis der Mannschaften, die die Chance hatten, sich für das LONGINES FEI Nations Cup Final am Sonntag zu qualifizieren. Felix Koller blieb als dritter Reiter ebenfalls ohne Abwurf, hatte aber einen Zeitfehler. Nun kam alles darauf an, wir Max Kühner reiten würde, der ja bei den Weltmeisterschaften im amerikanischen Tryon in aussichtsreicher Position liegend, leider nicht die Nerven behielt. Doch am heutigen Abend war das anders. Mit PSG Final zeigte er eine souveräne Nullrunde, mit der er dem österreichischen Team den Sieg in dieser ersten Qualifikation sichern konnte.

Roland Engelbrecht
Roland Engelbrecht
Julia Houtzager-Kayser
Julia Houtzager-Kayser
Felix Koller
Felix Koller

Italien auf Rang 2

Auch das italienische Team konnte sich über die Qualifikation freuen. Mit Luca Marziani (0/77,07) Fehlerpunkte), Ricardo Pisani (0/77,62), Bruno Chimirri (1/79,53) und Lorenzo de Luca, der einen Abwurf zu verzeichnen hatte, kamen sie punktgleich  hinter der österreichischen Mannschaft auf den zweiten Platz. Die schnellere Gesamtzeit hatte dabei den Ausschlag für Österreich gegeben.

Mannschaftsweltmeister USA und Bronzemedaillengewinner Deutschland nicht im Finale

Am Ende der Qualifikation für die Entscheidung im  LONGINES FEI Nations Cup Final am Sonntag hatten die Teams aus den USA, Deutschland, Frankreich und der Schweiz jeweils 8 Punkte, sodass die jeweils gerittene Gesamtzeit über die Qualifikation entscheiden musste. Hier reichte es leider für die USA und für Deutschland nicht, denn das französische und das Team der Schweiz waren schneller.

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

 

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