Emanuele Gaudiano (Foto:Hans-Joachim Reiner)Emanuele Gaudiano (Foto:Hans-Joachim Reiner)

Das Einlaufspringen

Nach 2017 gibt es auch in diesem Jahr wieder ein 5*-Turnier in der deutschen Hauptstadt. Berlin ist zum zweiten Mal Gastgeber der Global Champions Tour und der Global Champions League. Am heutigen Freitag gab es das traditionelle Einlaufspringen. Mit dem  Preis der Familie Eduard Winter wurde der Reigen der 5*-Prüfungen beim diesjährigen Global Jumping Berlin eröffnet. In einem Zwei Phasen Springen mit Hindernishöhen bis zu 1,45m ging es um ein Preisgeld von insgesamt 25250Euro.

Ein Auftakt nach Maß für Emanuele Gaudiano

Am Start waren 54 Reiterinnen und Reiter aus 16 Nationen. Der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmern, vielleicht sogar zu gut… Bei Temperaturen von über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein ging es über einen sehr anspruchsvollen Parcours.

http://results.hippodata.de/2018/1484/docs/Visio-01_0.pdf

29 Reiterinnen und Reiter erreichten die zweite Phase des Springens, in der es dann einersits um einen fehlerfreien Ritt und andererseits um eine möglichst schnelle Zeit ging. Am Start waren einige Teilnehmer, die für ihre schnellen Runden bekannt sind. Da wären beispielsweise Vielseitigkeitsolympiasieger Michael Jung (GER), Emanuele Gaudiano (ITA), Constant van Paesschen (BEL), Pius Schwizer (SUI) oder Niels Bruynseels aus Belgien zu nennen.

Am Ende hatte Emanuele Gaudiano mit seinem Caspar in 27,74 Sekunden in der zweiten Phase die Nase vorn. Knapp dahinter kamen Michael Jung und Fischer Chelsea ins Ziel. Sie waren 0,09 Sekunden „langsamer“ als der italienische Reiter. Auf dem dritten Rang landeten Martin Fuchs (SUI) und Chica B Z . Sie beendeten die zweite Phase nach 28,55 Sekunden. Auf den nächsten Plätzen folgten Constant van Paesschen, Felix Haßmann, Geir Gulliksen (NOR) und der Schweizer Pius Schwizer. Einen hervorragenden achten Rang erkämpfte sich Harm Lahde (GER), der zum ersten Mal bei der Global Champions Tour dabei ist. Insgesamt gab es 20 Nullrunden in der zweiten Phase des Springens um den Preis der Familie Eduard Winter. Zu diesen Nullern gehörten auch die Deutschen Marcus Ehning und Daniel Deusser.

Am Ende konnte sich Emanuele Gaudiano über einen Auftakt nach Maß freuen.

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