Christian Ahlmann und Caribis Z (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Der Allianz-Preis – Höhepunkt des Samstags im Springstadion und dem Sieg für Christian Ahlmann

Seit dem Jahr 2017 ist die Allianz Partner des CHIO. Am heutigen Samstag stand mit dem Allianz-Preis eine Prüfung auf dem Programm, die das Publikum mit Spannung erwartet hatte, für die insgesamt 32 Reiterinnen und Reiter gemeldet hatten.

Zunächst ging es im Umlauf darum, sich für die Siegerrunde zu qualifizieren. Dazu musste man es schaffen, unter die 12 besten Teilnehmer zu kommen. Auf jeden Fall bedeutete aber jede fehlerfreie Runde die Qualifikation für die entscheidende zweite Runde im Allianz-Preis. Am Ende des Umlaufs standen 14 Namen auf dem Tableau, das die Starter für die Siegerrunde auflistete, denn so viele Reiterinnen und Reiter hatten den Parcours fehlerfrei absolviert.

Die Siegerrunde

In der Siegerrunde ging zunächst Emanuele Gaudiano (ITA) an den Start, denn er hatte den langsamsten Ritt im Umlauf gezeigt. Er kam mit einem Abwurf und einer Zeit von 51,94 Sekunden ins Ziel.

Christian Ahlmann, der im Allianz-Preis mit dem zwölfjährigen Zangersheider Hengst Caribis Z am Start war, kam als zweiter Reiter in den Parcours der Siegerrunde. Schon beim Anreiten des ersten Sprunges wurde deutlich, dass er sich heute einiges vorgenommen hatte. Mit äußerst effektiven Wegen und Wendungen und einem hohen Grundtempo meisterte er die Schwierigkeiten dieser zweiten Runde. Am Ende seines Rittes stoppten die Uhren bei 47,75 Sekunden. Nun hieß es für Christian Ahlmann abzuwarten, ob es einem der noch verbleibenden 12 Reiter in der Siegerrunde gelingen würde, seine Zeit zu unterbieten.

Dabei blieb es spannend bis zum letzten Ritt. Zunächst hatten Luciana Diniz und ihr erst 10-jähriger Hengst Camargo 2 das Publikum begeistert, als sie mit einer Zeit von 50,34 Sekunden ins Ziel kamen und sich damit zu diesem Zeitpunkt den zweiten Platz sicherte.

Als letzter Reiter war dann Hans-Dieter Dreher an der Reihe, der im Umlauf die schnellste Zeit geritten war. Und er machte es noch einmal sehr spannend. Mit seiner Berlinda gab er buchstäblich alles und schaffte es fast, die Zeit von Christian Ahlmann zu unterbieten. Am Ende waren es 0,29 Sekunden, die den Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Platz ausmachten.

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Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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