Felix Haßmann und SL Brazonado (Foto:Hans-Joachim Reiner)Felix Haßmann und SL Brazonado (Foto:Hans-Joachim Reiner)

Preis der Firma Pütz Folien beim 82.Pfingstturnier Wiesbaden 2018 für Felix Haßmann und SL Brazonado

Eine internationale Zwei-Phasen-Springprüfung über Hindernisse von 1,45m stand am Sonntagmittag auf dem Programm des Wiesbadener Pfingstturniers. Dabei ging es einerseits um eine fehlerfreie Runde und natürlich um eine möglichst schnelle Zeit. Entscheidend war dabei die zweite Phase des Parcours. Den Anfang machte Ludger Beerbaum, der mit Casello 2 am Start war. Für ihn standen am Ende 4 Fehlerpunkte aus der zweiten Phase zu Buche.

Ludger Beerbaum
Ludger Beerbaum

Zunächst gelang es keinem Teilnehmer, fehlerfrei zu bleiben. Über die erste Nullrunde konnte sich dann Christian Ahlmann freuen. Er kam mit Take a Chance on me Z in einer Zeit von 40,87 Sekunden ins Ziel. Das war natürlich die Führung.

Christian Ahlmann
Christian Ahlmann

Denis Lynch aus Irland schaffte es als erster Reiter unter 40 Sekunden zu bleiben. Mit seinem Wallach Caruso kam er in 38,68 Sekunden ins Ziel.

Denis Lynch
Denis Lynch

Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Zunächst unterboten sein Landmann Billy Twomey und Ardcolum Duke diese Zeit und übernahmen mit 38,47 Sekunden  die Spitzenposition im Preis der Firma Pütz Folien beim 82.Pfingstturnier Wiesbaden 2018.

Aber es ging noch schneller. Das zeigten Felix Haßmann und SL Brazonado, die als 29. Reiter-Pferd-Paar in den Parcours kamen. Wie man es von Felix Haßmann gewohnt ist, riskierte er alles, ging extrem kurze Wege und war mit einem sehr hohen Grundtempo unterwegs. Im Ziel waren die beiden mehr als zwei Sekunden schneller als der bis dahin führende Billy Twomey. Die Frage war nun, ob es noch einen schnelleren Ritt geben würde. Hans-Dieter Dreher und Tiopepe des Champs versuchten es, aber sie kamen nicht an die Zeit von Felix Haßmann heran. Auch Christoph Brüse und Marcel Marschall zeigten tolle Nullrunden. Aber auch sie waren mit 42,34 beziehungsweise 40,71 Sekunden deutlich langsamer.

Am Ende gab es sieben fehlerfreie Runden und mit Felix Haßmann einen überlegenen Sieger in diesem Springen. Man darf gespannt darauf sein, welches Pferd er im Preis des Hessischen Ministerpräsidenten einsetzen wird. Sicher ist aber, dass er bestimmt wieder sehr schnell sein wird…

Fotos: Silvia und Hans-Joachim Reiner

Facebook Comments