Vilm Vermeir (Foto: Silvia Reiner)Vilm Vermeir (Foto: Silvia Reiner)

Vilm Vermeir sichert sich wertvolle Weltranglistenpunkte

Zum Abschluss des Samstagabends stand bei den diesjährigen Löwen Classics der Preis der Deutschen Kreditbank AG auf dem Programm.

Insgesamt 40 Reiterinnen und Reiter hatten für diese Prüfung, bei der es um Punkte für die LONGINES FEI Weltrangliste ging, genannt. Am Start waren Reiterinnen und Reiter aus elf Nationen. Sie alle wollten die Gelegenheit nutzen, Weltranglistenpunkte zu erkämpfen. Am Start war auch Harrie Smolders aus den Niederlanden, die aktuelle Nummer 2 der LONGINES FEI Weltrangliste. Auch Vilm Vermeir aus Belgien, der im VEOLIA Championat am Samstagnachmittag auf Grund eines Abwurfs nicht ins Stechen kam war in dieser hochkarätig besetzten Prüfung mit von der Partie. Zunächst sah es so aus, als würde es viele fehlerfrei Runden geben, denn Christian Kukuk als dritter Starter und Vilm Vermeir als sechster Teilnehmer blieben fehlerfrei und sicherlich glaubten viele Zuschauer, dass es nun so weitergehen würde.

Christian Kukuk
Christian Kukuk

Aber dem war nicht so. Erst mit Max Haunhorst, dem Deutschen U-18 Meister des vergangenen Jahres, der mit Startnummer 20 in den Parcours ritt, gab es wieder eine Nullrunde.

Danach gab es viele gute Ritte, aber zunächst keine fehlerfreie Runde mehr. So war beispielsweise Patrick Stühlmeyer  mit seinem zehnjährigen Wallach City wirklich sehr gut unterwegs, hatte aber am Ende leider einen Zeitfehler. Das gleiche Schicksal ereilte Thomas Brandt, der mit seiner neunjährigen Stute Cindy schon auf dem Weg ins Stechen war…

Nur Philipp Weishaupt, der Sieger im Großen Preis von Aachen und im Grand Prix von Spruce Meadows konnte fehlerfrei bleiben. Damit gab es vier Reiter, die im Stechen um den Sieg im Preis der Deutschen Kreditbank AG an den Start gingen.

Christian Kukuk war als erster Reiter an der Reihe, hatte aber leider einen Abwurf. Im Anschluss zeigte Vilm Vermeir, dass es sehr viel schneller und vor allem auch fehlerfrei ging. Mit 34,60 Sekunden ging er in Führung. Der junge Max Haunhorst war danach sehr nahe am Sieg, aber am Ende doch 0,09 Sekunden „langsamer“ als der Reiter aus Belgien. Philipp Weishaupt und Call me Eva waren zwar in 34,83 Sekunden auch sehr schnell, aber nicht schnell genug und leider auch nicht fehlerfrei.

So konnte sich Vilm Vermeir den Sieg im Preis der Deutschen Kreditbank AG bei den Löwen Clasics 2018 sichern. Wir gratulieren.

Fotos: Silvia Reiner

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