Robert Vos und CaratRobert Vos und Carat (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Start-Ziel-Sieg für Robert Vos aus den Niederlanden

Der Höhepunkt des Samstagnachmittags war das VEOLIA-Championat, bei dem insgesamt 43 Reiterinnen und Reiter aus 11 Nationen am Start waren. Robert Vos aus den Niederlanden war der erste Reiter im Umlauf. Mit seinem Ritt gelang ihm gleich zu Beginn eine souveräne Nullrunde.  Dabei zeigte er mit seinem schon 18 Jahre alten Wallach Carat ( DB 18-j.W v.Cardento/M.v.Krevad/SWB/103KV75/B: R.J.Vos) eine tolle Leistung.                                          Jana Wargers und Patrick Stühlmeyer, die als nächste in den Parcours geritten waren, konnten ebenfalls fehlerfrei bleiben. Schließlich waren es 15 Reiterinnen und Reiter, die sich für das Stechen um den Sieg im VEOLIA-Championat qualifizieren konnten. Christian Kukuk und sein Limonchello waren sehr gut unterwegs, blieben auch ohne Abwurf, kamen aber nicht innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel. Das kostete die beiden die Teilnahme am Stechen.

Robert Vos nicht zu schlagen

Auch im Stechen ging der Niederländer als erster Reiter an den Start. Mit einem fulminanten Ritt setzte er alle folgenden Starter immens unter Druck. Als er die Ziellinie durchritt blieben die Uhren bei 32,54 Sekunden stehen. Es sollte sich zeigen, dass diese Zeit einfach nicht zu schlagen war. Zwar ist es für den ersten Reiter im Stechen immer besonders schwer, aber Robert Vos konnte mit diesem Druck sehr gut umgehen. In der Pressekonferenz im Anschluss sagte er, dass sein Pferd unglaublich schnell und motiviert sei. Er müsse immer wieder darauf achten, dass es nicht zu schnell würde…

Cameron Hanley, der den dritten Platz belegte, sagte, dass er gewusst habe, dass Carat und Robert Vos unglaublich schnell sein würden und ihnen deshalb kaum der Sieg zu nehmen sein würde. Der irische Reiter war im Ergebnis gute zwei Sekunden langsamer als der Sieger aus den Niederlanden.

Finja Bormann, die gestern die erste Qualifikation für den Großen Preis von Braunschweig für sich entscheiden konnte, war auch heute wieder sehr gut unterwegs. Mit ihrer Zeit von 34,34 Sekunden kam sie der Topzeit von Robert Vos am nächsten. In der Pressekonferenz zeigte  sie sich überglücklich  über ihren erneuten Erfolg am heutigen Tag.

Wir sind gespannt darauf, wie sich die sympathische junge Reiterin im Großen Preis von Braunschweig schlagen wird…

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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