Felix Haßmann (Foto: Hans-Joachim Reiner, Archiv)Felix Haßmann (Foto: Hans-Joachim Reiner, Archiv)

Zum ersten Mal im Grand Palais

Besser hätte es für Felix Haßmann kaum laufen können als am gestrigen Samstag. Gemeinsam mit Philipp Weishaupt, Daniel Deusser und Marcus Ehning vertritt er die deutschen Farben beim Saut Hermes International Jumping in Paris. Mit dem Grand Palais, das bei der  Weltausstellung im Jahre 1900 „la gloire de l’Art français“ (den Ruhm der französischen Kunst) versinnbildlichen sollte, findet dieses Turnier in einem Rahmen statt, der weltweit seines gleichen sucht. Das beeindruckt natürlich auch die Reiter. Auch Felix Haßmann und Philipp Weishaupt zeigten sich sehr beeindruckt von der Atmosphäre in diesem grandiosen Bauwerk. Dort reiten zu dürfen, sei einfach nur wunderbar und ein unvergessliches Erlebnis meinten beide im Interview.

Felix Haßmann siegt im Prix GL events

Lange Zeit führte Patrice Delaveau, der Mannschaftsolympiasieger von Rio de Janeiro und Zweite der Weltmeisterschaft im französischen Caen. Mit Vestale de Mazure HDC – SF  war ihm zur Freude des heimischen Publikums eine unglaublich schnelle Runde gelungen, die ihm die Spitzenposition brachte. Aber es ging doch noch  schneller. Das zeigten Felix Haßmann und sein Hengst Cayenne WZ, die als dreiunddreißigstes  Paar an den Start gingen. Sehr kurze Wege und ein ausgesprochen hohes Grundtempo waren die Schlüssel zum Erfolg. Mit 54,99 Sekunden waren die beiden fast eine halbe Sekunde schneller als Patrice Delaveau. Keinem der folgenden Reiter gelang es , diese Zeit zu unterbieten. Damit war der Sieg beim ersten Start im Grand Palais perfekt und die Freude darüber natürlich riesengroß.

Prix du 24 Faubourg – Platz 2 für Felix Haßmann 

Fast hätte es auch beim Prix du 24 Faubourg für Felix Haßmann zum Sieg gereicht. Dieses Mal hatte er Balzaci unter dem Sattel. Die Ausgangssituation glich der im Prix GL events. Auch dieses Mal hatte Patrice Delaveau vorgelegt und Felix Haßmann hatte es sich zum Ziel gesetzt, diese Zeit zu unterbieten. Am Ende war es vielleicht ein Galoppsprung, der den Unterschied machte, denn Haßmann und Balzaci waren nur ganze 0,6 Sekunden langsamer. Natürlich freute er sich auch über diesen zweiten Platz, denn insgesamt kann man sich ja kaum einen besseren Einstand bei einem so hochkarätig besetzten Turnier vorstellen.

http://results.scgvisual.com/2018/hermes/r5.html

http://results.scgvisual.com/2018/hermes/r7.html

Fotos: Hans-Joachim Reiner

 

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