Philipp Weishaupt und Chacon (Foto: Thomas Reiner, Archiv)Philipp Weishaupt und Chacon (Foto: Thomas Reiner, Archiv)

Geschwindigkeit ist nicht alles..

Die LONGINES SPEED CHALLENGE, als internationales Zeitspringen ausgeschrieben, forderte natürlich vor allem eine möglichst schnelle Zeit, wenn man beim Kampf um den Sieg mitreden wollte.  Vor allem das reiterliche Können und die Rittigkeit der Pferde sind dabei die entscheidenden Faktoren für eine Spitzen-zeit. Der Parcoursdesigner Louis Konickx hatte mit seinem Kurs wohl vor allem diese Intention in den Mittelpunkt gestellt. (http://results.hippodata.de/2018/1448/docs/Saturday_1.50_CSI5_Table_C.pdf)

Insgesamt 19 Reiterinnen und Reiter standen auf der Startliste der LONGINES SPEED CHALLENGE und versuchten, eine möglichst schnelle Zeit und damit auch Weltranglistenpunkte zu erreiten. Zunächst ging Patrice Delaveau (FRA) mit Vestale de Mazure Hdc  mit einer sehr schnellen Zeit in Führung. Seine 63,57 Sekunden schienen lange Zeit das Maß der Dinge zu sein. Jerome Guery, Simon Delestre und Marc Houtzager versuchten alles, kamen aber nicht an die Zeit des Führenden heran. Jerome Guery aus Belgien war dabei  der Zeit von Patrice Delaveau am nächsten gekommen. Mit 67,30 Sekunden war das zunächst der zweite Platz in der   LONGINES SPEED CHALLENGE.

Klug, schön und auch noch sehr  schnell geritten

Als zehnter Reiter ging Philipp Weishaupt mit Chacon an den Start. Man hatte nicht den Eindruck, dass er sehr auf das Tempo drückte, denn der Ritt wirkte in jeder Phase sehr ausgewogen und rhythmisch, aber niemals überhastet. Er verkürzte klug die Distanzen, blieb in den Wendungen sehr ruhig und hielt sein hohes Grundtempo bis zum letzten Sprung durch. Wahrscheinlich waren das die  Schlüssel zum Erfolg in der LONGINES SPEED CHALLENGE. Im Ziel waren Chacon und Philipp Weishaupt exakt eine Zehntelsekunde schneller als Patrice Delaveau. Bis zum letzten Starter musste er nun zittern, ob diese Zeit am Ende für den Sieg reichen würde. Aber nur Kevin Staut (FRA) kam in 66,05 Sekunden noch an die Spitzenzeiten heran und belegte damit den dritten Rang in der LONGINES SPEED CHALLENGE bei den LONGINES MASTERS of Hong Kong 2018.

Philipp Weishaupt und Chacon (Fotos: Thomas Reiner, Archiv)

Gesamtergebnis:

http://www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1448/html/en/longinestiming/resultlist_D.html

 

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