Das deutsche Dressurteam (Foto: Hans-Joachim Reiner)Das deutsche Dressurteam (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Gold für das deutsche Dressurteam

Schon am ersten Tag der Dressurwettbewerbe zeigten Helen Langehanenberg und Dorothee Schneider großartige Leistungen. Nach den ersten beiden Reitern jeder Mannschaft lag das deutsche Dressurteam in Führung.

Helen Langehanenberg konnte mit ihrem Damsey FRH mit 74,986 % die Spitzenposition erkämpfen. Damit legte sie den Grundstein für den Erfolg des deutschen Teams.

Im Interview nach ihrem Ritt sagte sie, dass sie sehr glücklich über die Leistung ihres Pferdes sei. Damsey habe bisher nur zweimal eine solch hohe Wertnote bekommen. „Ich bin stolz darauf, dass uns das gerade hier bei den Europameisterschaften in Göteborg wiederum gelungen ist.“

  Helen Langehanenberg                                       

Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. setzten dann am gestrigen Abend den glanzvollen Schlusspunkt im ersten Teil des Teamwettbewerbs. Nach einem tollen Ritt lagen sie mit 74,586 %  nur knapp hinter der führenden Helen Langehanenberg auf dem zweiten Platz.

Am Mittwoch ging es dann zunächst für Sönke Rothenberger und Cosmo darum, an die hervorragenden Leistungen seiner  Teamkolleginnen anzuknüpfen. Die beiden zeigten sich in ausgezeichneter Verfassung, bewiesen große Nervenstärke und blieben so gut wie fehlerlos. Am Ende wurden sie mit einer Wertnote von 78,343 %  belohnt. Damit erkämpften sich der junge Reiter vom Gestüt Erlenhof in Bad Homburg und sein Cosmo den ersten Platz und bauten vor allem  die Führung des deutschen Dressurteams weiter aus.  Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider und Sönke Rothenberger lagen nun mit 227,913 %  schon fast uneinholbar an der Spitze. Den Kampf um die weiteren Medaillenplätze mussten jetzt die letzten Reiter aus Schweden, Dänemark und Großbritannien ausfechten. Cathrin Dufour wuchs  dabei mit  ihrem Atterupgaards Cassidy über sich hinaus. Mit  einer Wertnote von 78,300 % erreichte sie das drittbeste Einzelergebnis und sicherte den schwedischen Gastgebern die Silbermedaille.

Isabell Werth, die Nummer 1 der LONGINES FEI Weltrangliste und die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, begeisterte als letzte Reiterin mit ihrer wundervollen Stute Weihegold OLD das Publikum im Ullevi-Stadium von Göteborg. Für ihren grandiosen Ritt vergaben die Richter eine  Wertnote von 83,743 %. Das war  der Sieg und die Goldmedaille für  das deutsche Dressurteam.

Bronzemedaille für Schweden  (221,143 %)

 

Rose Mathisen,Tinne Vilhelmson Silfvén,Therese Nilshagen, Patrik Kittel

 

Patrik Kittel

 

Silbermedaille für Dänemark (224,643 %)

 

Agnete Kirk Thinggaard, Anna Zibrandtsen, Anna Kasprzak, Cathrine Dufour

 

Cathrine Dufour

 

Goldmedaille für Deutschland  (237,032 %)

     

Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider, Sönke Rothenberger, Isabell Werth

 Isabell Werth

 

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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