Isabell Werth, Sönke Rothenberger und Cathrine Dufour (Foto: Hans-Joachim Reiner)Isabell Werth, Sönke Rothenberger und Cathrine Dufour (Foto: Hans-Joachim Reiner)

Isabell Werth und Sönke Rothenberger sorgen für deutschen Doppelsieg

Der heutige Tag war ein sehr erfolgreicher für das deutsche Dressurteam. Nach dem Gewinn der Goldmedaille im Teamwettbewerb am vergangenen Mittwoch gab es heute  Gold und Silber durch Isabell Werth und Sönke Rothenberger.

 

Ein Grand Prix Spezial auf sehr hohem Niveau

Spannender konnte es kaum sein! Als Dorothee Schneider als erste deutsche Reiterin mit ihrem Sammy Davis Jr.  in das Viereck ritt, hatten die Richter bereits sehr hohe Noten vergeben. Therese Nilshagen aus Schweden führte zur großen Freude des Publikums zu diesem Zeitpunkt mit einer Wertnote von 78,585 % vor Spencer Wilton mit Super Nova II (76,073%) und Patrik Kittel mit Delauney (/5,49 %). Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. starteten richtig gut. Doch nach einem ersten Fehler stellte sich Nervosität ein und am Ende eine Wertnote von 73.249. Das war der  zwölfte Platz. Dann ging es Schlag auf Schlag. Anna Kasprzak aus Dänemark kam mit Donnperignon auf 74,985 und belegte damit den achten Rang. Helen Langehanenberg, die am Mittwoch mit dem deutschen Team Gold gewann, hatte heute leider etwas Pech und konnte nicht  an die Leistungen im Grand Prix anknüpfen.

Europameistertitel für Isabell Werth

Isabell Werth, Catrine Dufour, Sönke Rothenberger und Carl Hester waren die letzten Starter, was großen Sport und große Spannung versprach.

Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Isabell Werth und Weihegold OLD waren einfach großartig. Immer wieder vergaben die Richter Wertnoten, die im Bereich zwischen 8,0 und 9,3 lagen. Das war also allerhöchstes Niveau. Das Publikum feierte die Leistung der deutschen Dressur-Queen, die sich über eine Wertnote von 83,613 freuen konnte. Die junge Dänin Cathrine Dufour zeigte nach ihrem großartigen Ritt am Mittwoch auch heute wieder eine hervorragende Leistung. Mit 79,761 kam sie zunächst auf Rang 2.

Als vorletzter Starter ritt dann Sönke Rothenberger ins Viereck und begeisterte das Publikum mit seinem Cosmo, der sich auch heute in einer herausragenden Form präsentierte. Mit 82,478 erreichte  der junge Reiter ein großartiges Ergebnis, für das er mit der Silbermedaille belohnt wurde.

 

Fotos: Hans-Joachim und Silvia Reiner

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