SSteve Guerdat und Nino des Buissonnets - Rolex Grand Prix (archivbild)Steve Guerdat und Nino des Buissonnets - Rolex Grand Prix (archivbild)

Steve Guerdat gewinnt den Rolex Grand Prix  2015

Mit einem äußerst knappen Vorsprung von nur drei Hundertstel Sekunden vor dem Franzosen Simon Delestre auf Qlassic Bois Margot – SF  sicherte sich Steve Guerdat, der Olympiasieger von London, mit seinem Pferd Nino des Buissonnets – SF den Sieg im mit 1.200.000 CHF Schweizer Franken dotierten Rolex Grand Prix  von Genf.

Steve Guerdat- Nino des Buissonnets Rolex Grand Prix (Archivbild)
Steve Guerdat- Nino des Buissonnets (Archivbild) Foto : Thomas Reiner

Guerdat überzeugte mit einem ausgewogenen, mutigen und kontrollierten Ritt, der Ihm ein Preisgeld von 396.000 CHF sicherte. Das Schweizer Publikum feierte ihn schon mit tosendem Applaus, als noch eine ganze Reihe erstklassiger Reiter den Stechparcours zu absolvieren hatte.

Insgesamt 16 Reiter-Pferd-Paaren gelangen im Umlauf fehlerfreie Ritte, sodass das Stechen sehr viel Spannung versprach.

Auch der Sieger der beiden Qualifikationsprüfungen zum Rolex Grand Prix , Roger Yves Bost, schaffte es ins Stechen.

Leider gelang es ihm nicht ganz, an die Erfolge der Vortage anzuknüpfen. Er hatte für diese anspruchsvolle Prüfung, den Höhepunkt des CHI Geneve, den Hengst   Pegase du Murier – SF gesattelt. Beim Anreiten auf den letzten Sprung des Stechparcours wirkte sein Pferd etwas irritiert und „Bosty“ gelang es nicht, die Verweigerung zu vermeiden. So kam er zwar ohne Springfehler aber doch mit vier Fehlerpunkten ins Ziel, was am Ende nur für den vierzehnten Platz reichte. Dennoch war das Turnier für Roger Yves Bost mit zwei Siegen in Welranglistenprüfungen ein großer Erfolg.

Auch im Rolex Grand Prix gelang es wiederum einigen hochfavorisierten Reitern nicht, das Stechen zu erreichen. Weder der aktuelle Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam, noch Gerco Schröder oder Ludger Beerbaum konnten sich durchsetzen.

Der junge Ire Bertram Allen, der durch  seine unbeschwerte und mutige Reitweise schon oft das Publikum begeisterte, hatte einen ganz schlechten Tag und landete schließlich nach dem Stechen auf dem 16.Platz.

Der bisher im FEI-Weltcup so erfolgreiche Christian Ahlmann zeigte mit Taloubet Z 2 – KWPN  einen Superritt. Leider unterlief ihm am Rolex-Oxer ein Fehler, sodass er schließlich im Endklassement des Rolex Grand Prix auf dem 9.Platz landete.

Luciana Diniz mit ihrem Traumhengst  Winningmood – BWP machte erneut deutlich, welch ungeheures Potenzial in ihrem Pferd steckt. Mit einer Zeit von 43,36 Sekunden ritt sie auf Rang sieben.

Ringmaster Pedro Cebulka (Archivbild)
Ringmaster Pedro Cebulka (Archivbild)

Der Ringmaster und Wahl-Kanadier Pedro Cebulka, heute in der Uniform der Canadian Mounted Police,  sorgte auch beim Rolex Grand Prix , wie auch bei vielen anderen Fünf- Sterne- CSI’s  dafür, dass die Prüfung zügig und im Zeitplan ablief. Bei der Siegerehrung  ist er dafür verantwortlich, dass  das Protokoll eingehalten wird, sodass Fernsehen und Fotografen die für die Sponsoren so wichtigen perfekten Bilder bekommen.

Wir gratulieren Steve Guerdat, der mit seinem spektakulären Ritt und einer Zeit von 40,94 Sekunden faktisch die gesamte Weltelite auf die Plätze verweisen konnte, zum Sieg im Rolex Grand Prix von Genf, dem Auftakt des Rolex Grand Slam of Show Jumping.

Die vollständige Ergebnisliste finden Sie hier

 

Bildergalerie Steve Guerdat :

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